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Mangelhaftes Wissen
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Eine Befragung von 148 berufserfahrenen Pharmareferenten im Rahmen von
Bewerbungsgesprächen förderte nach Ansicht der Personalberaterin Dr.
Karen Focke-Hecht, Pulheim b. Köln, erschreckende Unkenntnisse zutage.
Nur etwa 13% der Befragten sind mit dem Thema „Integrierte Versorgung“
vertraut. Weniger als 5% der pharmazeutischen Berater kennen das IQWiG
und seine Aufgaben. Nicht viel besser stand es um das Wissen um
Rabattverträge oder die Struktur der Pharmabranche.
Focke-Hecht, die auch als Lehrbeauftragte an der Fachhochschule für
Management (FOM) in Essen tätig ist, stellt die Professionalität
zahlreicher Außendienstmitarbeiter der pharmazeutischen Industrie in
Frage: „Die Qualität der Antworten auf allgemeine Fragen zum aktuellen
Gesundheitssystem lassen den Schluss zu, dass eine Beratungsfunktion
von Pharmareferenten eher nicht erwartet werden kann. Neben der
Beantwortung pharmakologischer Fragen suchen Ärzte heutzutage die
Antwort auf betriebswirtschaftliche und gesundheitspolitische Fragen.
Es darf nicht mehr nur darum gehen, Produktbotschaften sicherzustellen.“
Aus der Befragung schließt sie auf einen erheblichen Weiterbildungsbedarf im Vertrieb der pharmazeutischen Industrie.
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PM-Report 9/09
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