Merck Millipore, die Life Science Division von Merck KGaA, hat Amnis
übernommen. Das in Seattle ansässige Unternehmen ist spezialisiert auf
Zellanalysen. "Amnis´ Technologie wird Merck Millipore an die Spitze
der Zellanalyse bringen, indem sie uns Zugang zu einer bahnbrechenden,
kombinierten Durchflusszytometrie verschafft und einige ausstehende
Anforderungen im Feld der Zellanalyse und Systembiologie ausfüllt," ist
Jonathan DiVincenzo, Leiter von Merck Millipore’s Bioscience Business
Unit, überzeugt.
Das Geschäft von Amnis soll in die neue Laborausrüstersparte Merck
Millipore integriert werden. 2010 hatte Merck den US-Konzern Millipore
für fünf Mrd. Euro gekauft. Neben der Arzneimittelsparte und dem
Chemiegeschäft mit Flüssigkristallen und Pigmenten besitzt Merck damit
inzwischen ein drittes Standbein, urteilt das Handelsblatt.
William E. Ortyn, Amnis’ Mitbegründer und Präsident, ist optimistisch:
"Wir freuen uns ein Teil von Merck in Deutschland zu werden und freuen
uns auf die neue Gelegenheit, die überwältigenden Möglichkeiten in Life
Science Research und im klinischen Markt fortzuführen."
Amnis beschäftigte zuletzt 40 Mitarbeiter und kommt auf einen
Jahresumsatz von 14 Mio. Dollar. Der Zukauf soll im vierten Quartal
dingfest gemacht werden. Über die Kaufsumme ist nichts bekannt.
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02.09.11
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