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Bristol-Myers Squibb übernimmt Inhibitex

Bristol-Myers Squibb hat sich Inhibitex gekrallt. Kostenpunkt: 2,5 Mrd. US-Dollar. Inhibitex’ Medikament INX-189 gegen Hepatitis C soll mit Produkten von Bristol kombiniert werden.  Lamberto Andreotti, CEO bei Bristol-Myers Squibb, verspricht sich davon, dass "... das Portfolio für unsere in Entwicklung befindlichen Medikamenten gegen Hepatitis C bereichert wird und ist ein wichtiges Investment für unsere langfristige Geschäftsentwicklung."


INX-189 befindet sich noch in der Studienphase II. Doch schon heute setzt Bristol große Hoffnungen auf das Medikament, weil es einen neuen Therapieansatz ermögliche: Das Medikament soll oral verabreicht werden und besser verträglich sein.

Arzneimittel in dieser Indikation sind gerade groß im Kommen. Experten prognostizieren, dass das Geschäft bis 2015 in den wichtigsten Märkten auf bis zu 16 Mrd. US-Dollar ansteigen wird. Erst im November 2011 erklärte der auf HIV-Behandlungen spezialisierte US-Hersteller Gilead Sciences die Biotechfirma Pharmasset übernehmen zu wollen - für elf Mrd. US-Dollar. Pharmasset entwickelt ebenfalls Mittel gegen Hepatitis C.

Stefan Mühlbauer, Analyst bei Silvia Quandt Research, rechnet mit weiteren Übernahmen in diesem Segment: "Wir werden weitere Fusionen am globalen Pharmamarkt sehen. Gerade kleine Unternehmen, die interessante Produkte und Forschung anbieten, sind Übernahmekandidaten."

bms.com; pressetext.com
10.01.12
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