Das soll das neue Biomedizinische Zentrum an der Ludwig-Maximilians-Universität München werden. Bisher ist erst der Grundstein gelegt, aber nach Fertigstellung soll ein "Life-Sciences-Campus entstehen, auf dem Medizin und Naturwissenschaften enger verzahnt und Synergieeffekte genutzt werden," freut sich BMBF-Staatssekretär Georg Schütte.
Schütte betont die strategische Bedeutung, die der Zusammenarbeit von Bund und Ländern bei den Forschungsbauten in der Gesundheitsforschung zukomme: "Vorklinische Institute und fachverwandte klinische Forschergruppen arbeiten künftig unter einem Dach zusammen. Sie bauen also nicht nur ein Gebäude. Sie schlagen vielmehr eine Brücke zwischen der grundlagenorientierten, der vorklinischen und der klinischen Forschung."
Für den Bund, der den Bau mit rund 50 Mio. Euro fördert, handelt es sich um das bisher größte Projekt im Bereich der Forschungsbauten.
Hintergrundinformation: Mit 298 Mio. Euro jährlich fördert die Bundesregierung Forschungsbauten und Großgeräte. Das Bundesland, das den Forschungsneubau plant und durchführt oder ein Großgerät beschafft, beteiligt sich an der Finanzierung in derselben Höhe wie der Bund. Darüber hinaus erhalten die Bundesländer bis Ende 2013 jährlich rund 695,3 Mio. Euro als Kompensationsmittel für das im Jahre 2006 ausgelaufene Hochschulbau-Förderungsgesetz. Diese Mittel haben die Länder in eigener Verantwortung für den Hochschulbau vorzusehen. Die Bundesregierung stellt durch dieses Maßnahmenbündel jedes Jahr somit rund 993 Mio. Euro für Forschungsbauten, Großgeräte und Kompensationsmittel bereit. Bis einschließlich 2013 stehen damit insgesamt rund 7 Milliarden für die Hochschulen zur Verfügung.
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Quelle: BMBF Gesundheitsforschung
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PM: 07.10.2011
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