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eGK für mehr Arzneimitteltherapiesicherheit
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Der Deutsche Apothekerverband kann aktiv werden: Im Rahmen des Projekts
"TEAM eGK" soll die elektronische Gesundheitskarte (eGK) - nach
Zustimmung des Patienten - Einblick in die Arzneimitteltherapie und
Krankheiten geben. Der Apotheker kann so das für den Patienten am
besten geeignete Medikament abgeben, was die
Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) verbessern soll.
Ein als Vorläufer gedachtes AMTS-Pilotprojekt ist derzeit in der Region
Bochum-Wattenscheid in Vorbereitung. Alle relevanten Informationen
sollen dort apothekenübergreifend zur Verfügung stehen - auf der eGK
des Patienten hinterlegt. Die Daten werden verschlüsselt auf einem
Server gespeichert.
Dadurch kann der Apotheker genauere Informationen über die bereits
verwendeten Arzneimittel oder Erkrankungen und auch Allergien bekommen.
Bisher kann der Apotheker bei Abgabe eines Arzneimittels nur
überprüfen, ob unerwünschte Wechselwirkungen sowie Fehl- und
Doppelverordnungen mit den übrigen Arzneimitteln des Patienten
bestehen, die er in derselben Apotheke erhalten hat oder zu denen er
selbst Angaben machen kann.
Unklar ist weiterhin, ob und wann das elektronische Rezept (eRezept)
per Gesetz als eGK-Pflichtanwendung eingesetzt wird. Einen Zeitplan
gibt es noch nicht.
Das Projekt "TEAM eGK" wird von der Apothekerkammer Westfalen-Lippe in
Kooperation mit der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher
Apothekerverbände umgesetzt. Mit der Durchführung dieses Projekts hat
die Gesellschafterversammlung der gematik – Gesellschaft für
Telematikanwendungen der Gesundheitskarte den Deutschen
Apothekerverband (DAV) beauftragt.
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09.02.12
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