Auf dem 6. IT-Gipfel der Bundeskanzlerin wurden Maßnahmen aufgezeigt,
die eHealth und Anwendungen der Telemedizin voran treiben sollen. So
soll beispielsweise die Integration von technischen und medizinischen
Standards in den unterschiedlichen IT-Systemen erleichtert werden. Ziel
ist es, in der ambulanten und stationären Versorgung die Vielzahl
technischer Endgeräte zu vereinheitlichen, so dass Ergebnisse
sektorübergreifend, überregional und international genutzt werden
können.
Durch die sogenannte eHealth-Initiative sollen telemedizinische
Anwendungen flächendeckend ausgebaut werden. Dafür wurden auf dem
IT-Gipfel Vorgaben für den Aufbau eines Informations- und
Unterstützungssystems für Anwendungen der Telemedizin erarbeitet. Es
wird angestrebt, dass telemedizinischen Anwendungen zum Bestandteil der
Regelversorgung werden.
Für Projektentwickler und –träger werden strukturierte Informationen
zur Verfügung gestellt, die Doppelarbeiten vermeiden, Ressourcen
schonen und zielgerichtete Entwicklungen ermöglichen sollen. Das
Informationssystem soll bis zum nächsten IT-Gipfel 2012 bundesweit
verfügbar gemacht werden, wurde auf dem Gipfel einstimmig betont.
Die eHealth-Initiative wird getragen durch das Bundesministerium für
Gesundheit, die Bundesärztekammer, die Bundesvereinigung Deutscher
Apothekerverbände, die Deutsche Krankenhausgesellschaft, die
Kassenärztliche Bundesvereinigung, den GKV-Spitzenverband, den Verband
der privaten Krankenversicherung, die Deutsche Gesellschaft für
Telemedizin, den Bundesverband Gesundheits-IT, den Bundesverband
Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien, Atos
Deutschland, den Zentralverband Elektrotechnik- und
Elektronikindustrie, das Fraunhofer-Institut für Offene
Kommunikationssysteme FOKUS und das Fraunhofer-Institut für Software-
und Systemtechnik ISST.
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09.12.11
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