Laut dem Statistischen Bundesamt (Destatis) ist es im Jahr 2010 teurer
für die Krankenhäuser geworden: Die Gesamtkosten kommen auf 79,7 Mrd.
Euro. Umgerechnet auf den einzelnen Fall sind das 2,2% mehr als in 2009.
Werden die Gesamtkosten auf rund 18 Mio. Patientinnen und Patienten
umgerechnet, die 2010 vollstationär im Krankenhaus behandelt wurden,
ergibt das einen Bundesdurchschnitt von 3854 (+ 2,2%) Euro je Fall.
2009 waren das noch 3772 Euro.
Das Destatis hat in die Gesamtkosten auch Ausgaben für nichtstationäre
Leistungen mit einem Volumen von 10,3 Mrd. Euro miteingerechnet.
Nichtstationäre Leistungen beinhalteten unter anderem Kosten für die
Ambulanz sowie für wissenschaftliche Forschung und Lehre. Die Kosten
der rein stationären Krankenhausversorgung lagen dann 2010 eigentlich
bei rund 69,5 Mrd. Euro.
Nicht nur die Behandlung der Patienten ist gestiegen: Im Wesentlichen
setzen sich die Kosten nämlich aus den Personalkosten von 47,4 Mrd.
Euro (+ 3,4% gegenüber 2009), den Sachkosten von 30,2 Mrd. Euro (+
3,3%) und den Aufwendungen für den Ausbildungsfonds von 1,0 Mrd. Euro
(+ 1,7%) zusammen. Weitere 1,1 Mrd. Euro entfielen auf Steuern, Zinsen
und ähnliche Aufwendungen und Kosten der Ausbildungsstätten.
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14.11.11
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