SUCHE
los
 
Ihr Profil Abonnieren Mediadaten Kontakt
19. Mai 2012   Sie sind nicht eingeloggt    
  Zugangsname:
   
  Passwort:
   
  Passwort vergessen?
Gesundheitswesen
Offen diskutieren
Sind DMP wirklich ein Erfolgsmodell?
Gesundheitsratgeber Internet
Gesundheitsmarkt 2020: Neue Strukturen
Gesunkene Arzneimittelausgaben
"Gesund älter werden" ist das neue Ziel
Versorgungs-Report 2012
Bundesregierung beschließt Aktionsplan für die Hightech-Strategie
KBV fragt: Wie viel Selbstbestimmung darf’s denn sein?
Personalisierte Medizin: Marketinggag oder sinnvolles Instrument?
MLP Gesundheitsreport 2011
Arzneimitteltherapie im Alter: WIdO ist Mängeln auf der Spur
"Ziel des Gesetzes ist der mündige Patient"
Premiere bei Integrierter Versorgung
Internet bei Gesundheitsfragen doch nicht so wichtig?
BMG goes YouTube
Erstes Fazit von der UPD: "...ein wichtiger Schritt hin zu einer patientenorientierten Gesundheitsversorgung"
"Schritt nach vorn für mehr Offenheit"
Medikationskatalog: Was die KBV will, wollen die Ärzte noch lange nicht
WHO-Zentrum für Umwelt und Gesundheit
KBV will eigene Ideen durchsetzen
Gestiegene Krankenhauskosten
YL Gesundheitsparlament ist gestartet
DAK-Gesundheitsreport 2012: Demografie zeigt sich schon
EU-Kommission will für die gesamte EU Impfstoffe vorsorgen
BÄK: Arzneimittel-Nebenwirkungen müssen immer gemeldet werden
Begrenzte Informationen
Im Gesundheitswesen mehr mitmischen
6. IT-Gipfel: Auf der Suche nach Standards in der Telemedizin
Bewegung auf Rezept
eGK für mehr Arzneimitteltherapiesicherheit
Telemedizinische Patientenversorgung: Alltag statt Randerscheinung?
Medikamenteneinnahme: Zur Sicherheit der Patienten
"Leuchtturm der Gesundheitsforschung"
Welche Gesundheit wollen wir?
Verbesserungsbedarf bei der Patientenbeteiligung
Angestiegene Gesundheitsausgaben in 2010
Gesundheitsökonomische Forschung wird gefördert
"...ein guter Tag für die Patienten."
KV Hessen: Klares Nein
International übereingekommen
BAH führt "Initiative Kinderarzneimittel" fort
Personen und Daten
Markt + Umfeld
Kassen
Firmen
Agenturszene
Arbeitshilfen
Außendienst
Dienstleistungen
Pharmamarketing
Public Relations
Zielgruppen
Medien
Mediaanalysen
Beruf + Karriere
 
"Schritt nach vorn für mehr Offenheit"

Patienten können eigentlich von ihrer Krankenkasse eine Aufstellung und die Kosten ihrer ärztlichen Untersuchungen verlangen. Aber das machen bisher sehr wenige. Nun soll das geplante Versorgungsstrukturgesetz (VStG) so verändert werden, dass dieser ganze Einsehprozess einfacher vonstatten geht. CSU-Gesundheitsexperte Johannes Singhammer ist für mehr Offenheit: "Bislang ist es für die Patienten ein sehr bürokratisches Verfahren, eine Auskunft über die Abrechnung der Ärzte zu erhalten. Durch das neue Verfahren erwarte ich einen großen Schritt nach vorn für mehr Offenheit."


Bisher war der Wunsch nach einer Arztrechnung ziemlich umständlich: Die Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) haben den Kassen die entsprechenden Informationen zur Verfügung gestellt. Daraufhin konnten dann die Kassen die Daten an ihre Versicherten weitergeben. Diese im Jahre 1992 mit dem Gesundheitsstrukturgesetz ins SGB V aufgenommene Regelung soll um einen Schritt erleichtert werden, denn nun sollen die Kassen aus ihren eigenen Datenbeständen die Infos weiterleiten können.

Das wollen die Union und FDP nun durchsetzen und ab dem 1. Januar 2012 realisieren. Für die Ärzte soll kein Mehraufwand entstehen. Eine PatientenQuittung bietet bereits die AOK NordWest seit Anfang September 2011 an. Diese Quittung soll einen umfangreichen Zugriff auf die abgerechneten Daten über das Internet bieten: Ob ärztliche oder zahnärztliche Behandlungen, Krankenhausaufenthalte, Arznei-, Heil- oder Hilfsmittel – nahezu alle medizinischen Leistungen, die über die Krankenversichertenkarte abgerechnet wurden, werden dargestellt. Über die Homepage der Krankenkasse können sich die Versicherten einloggen und ihre Daten einsehen.

Hartmannbund-Vorsitzender Klaus Reinhardt stempelt das Vorhaben als "Augenwischerei" ab: "Aber wer da von Transparenz spricht, der ignoriert weiterhin beharrlich, wie ein absurdes Honorar- und Abrechnungssystem nach wie vor jeden Blick auf einen echten Zusammenhang zwischen Leistung und Bezahlung vernebelt." Wer wirkliche Transparenz wolle, müsse die Abschaffung der Budgets, der Punktwerte, der pauschalierten Vergütung und des Sachleistungsprinzips ins Gesetz schreiben, poltert Reinhardt.

Rheinische Post; Hartmannbund; AOK NordWest
16.11.11
Datenbanken
home AGBs Impressum Datenschutz E-Mail Copyright Service © PM-Report 2006-2012