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19. Mai 2012   Sie sind nicht eingeloggt    
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Gesundheitswesen
Personen und Daten
Markt + Umfeld
Atlas versus Report: Das Ritual der Gegensätze
Frühe Nutzenbewertung: Nicht reibungslos
Zur Forschung motivieren
Preismoratorium und Zwangsabschläge: Der BPI verliert die Geduld
Bilanz: 5 Jahre Rabattverträge
Allgemeinen Methoden Version 4.0
Frühe Nutzenbewertung: Aus Fehlern lernen
Positionspapier der Union: Änderungen bei den Preisverhandlungen?
Verbesserte Aussichten dank Diabetes-Therapeutika
Verschreibungen für 34 Mrd. Euro
Jahresreport "Medizinische Biotechnologie in Deutschland 2012"
Schlecker: Schnell wieder zur Normalität zurück
Spitzencluster für "Ideen und Lösungen"
Erste Preisverhandlung: Unter Beobachtung
GKV-Verordnungen 2011: Rabattierte Arzneimittel dominieren
Apothekenmarkt 2011: Gedämpfter Umsatz und eine kleine Trendwende
Stabile OTC-Entwicklung
GKV-Rabattmarkt pendelt sich ein
Gesundheitsausschuss der Länder fordert Nachbesserungen bei der AMG-Novelle
Kritische Studie über EMA-Arzneimittelzulassungen
Erste Anhörung zu einem Orphan-Medikament
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IGES-Studie: "Pro nachhaltigem Wettbewerb"
Herstellerabschlag: Baldige Entlastung für kleine Unternehmen?
Fast einig bei AMNOG-Umsetzung
Neue N-Größen an Verordnungen orientiert
14 Arzneimittel-Festbeträge in der Prüfung
Im Dossierrausch
Erster G-BA-Beschluss: Beträchtlicher Zusatznutzen für Ticagrelor
G-BA widerspricht Beurteilung des IQWiG bei Orphan Drugs
Das Geschäft mit den Daten
Beschlossen: AMG-Novelle
Arzneiverordnungs-Report 2011
Versandhandel floriert
Diagnostika-Industrie ist optimistisch
Überwachungssystem für Medizinprodukte verbesserungswürdig
IQWiG macht sich stark für Standards
WIdO: Arzneimittelpreisindex sinkt
GKV-Ausgaben rückläufig
Erste Bestätigung
Aufruf zur Diskussion
Arzneimittel-Atlas 2011: Zwangsrabatt wieder abschaffen
Rahmenvereinbarung: Schiedsstelle will "Bevölkerungsgröße"
IGES-Gutachten zur Diabetesversorgung: Erhebliche Luft nach oben
G-BA widerspricht dem IQWiG
Versorgung mit Antidepressiva variiert
BAH: Offensiv werden
Diskussion um Arzneimittelausgaben
BVMed-Herbstumfrage: Überwiegend positive Stimmung
Preisverhandlungen: Transparenz um jeden Preis
Studie: Arzneimittelversorgung der Privatversicherten
"Keine Melkkuh für Überschüsse"
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Stabile OTC-Entwicklung

Das dritte Quartal für OTC-Präparate ist laut Nielsen ziemlich stabil gewesen: Während die Nachfrage ein minimales Minus von 0,4% verbuchte, legte der OTC-Umsatz leicht zu (+1,5%). Insgesamt steigerte der Gesamtmarkt (Offizin-Apotheken, LEH und Drogeriemärkte inkl. Apotheken-Versandhandel) damit sein Volumen auf 1,883 Mrd. Euro.


Nielsen sieht im dritten Quartal 2011 die sonst treibende Kraft nicht bei Erkältungs- und Grippemittel. Sondern die stärksten Absatz- und Umsatzgewinne wurden diesmal in ganz unterschiedlichen Bereichen erzielt: bei Produkten gegen Gelenk- und Muskelschmerzen (Absatz + 9%, Umsatz + 10%), Augenprodukten (Absatz 4%, Umsatz ca. 5%), bei Beruhigungs-und Schlafmitteln (Absatz 9%, Umsatz 12%) sowie Produkten gegen Hautpilze (Absatz 7%, Umsatz 18%). Die Umsätze dürften hier eher innovationsgetrieben sein, erklärt Nielsen das.

Zu den überproportionalen Wachstumsträgern zählten Diäten bei Adipositas, Mittel gegen Sodbrennen und Sonstige Hautschutzmittel. Bei Präparaten gegen Gelenk- und Muskelschmerzen sowie Laxantien (Abführmittel) gibt es derzeit die höchsten Umsatzzuwächse im OTC-Markt. Die Umsätze bei Schmerzmitteln sowie Nasenspray/Nasentropfen bleiben auf Vorjahresniveau, die Umsätze mit Husten- und Erkältungsmitteln zeigen aufgrund eines anderen Saisonverlaufes sinkende Tendenz.

Im zurückliegenden Quartal entwickelten sich die Offizin-Apotheken mit einem Quartalsumsatz von 1,733 Mrd. Euro durchaus marktkonform (+1,6%); im Absatz zeigte der stärkste Vertriebskanal allerdings im Vergleich zum Gesamtmarkt eine schwächere Performance (-1,4%), analysiert Nielsen. Dagegen war im Massenmarkt (LEH & DM) seit längerer Zeit erstmals wieder eine leichte Aufwärtstendenz zu beobachten. Der Absatz blieb weitgehend auf Vorjahresniveau (-0,3%); die Umsatzzuwächse bewegten sich – vor allem gemessen am Umsatzplus des Gesamtmarktes –  allerdings nur geringfügig nach oben (0,6%).

Die mit Abstand höchste Wachstumsdynamik konnte wie schon in den vorangegangenen Perioden wiederum der Apotheken-Versandhandel erzielen. Bei Absatzzuwächsen von über zwanzig Prozent hielt das Umsatzplus allerdings wegen des Preiswettbewerbs innerhalb dieses Vertriebskanals nicht ganz Schritt (16%).

22.11.11
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