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Galenus-von-Pergamon-Preis 2011
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In diesem Jahr ging der Galenus-von-Pergamon-Preis in der Kategorie
Primary Care an den Antikörper Denosumab (Prolia®) von Amgen und
GlaxoSmithKline. Amgen konnte auch in der Kategorie Specialist Care den
Preis für das Medikament Nplate® (Romiplostim) entgegen nehmen.
In der Kategorie Primary Care würdigte die Jury den ersten monoklonalen
Antikörper, der zur gezielten Osteoporosetherapie eingesetzt wird
(Antikörper Denosumab (Prolia®) von Amgen und GlaxoSmithKline). Der
Antiköper hemmt den Knochenabbau (Knochenresorption) über einen
physiologischen Wirkmechanismus. Er schützt Frauen in der Postmenopause
und Männer mit Prostatakrebs vor Frakturen.
Überzeugt in der Kategorie Specialist Care hat die Jury das
Fusionsprotein, auch als Peptibody bezeichnet, Romiplostim (Nplate®)
von Amgen. Das Stimulanz zur Thrombozytenbildung ist zugelassen zur
Behandlung von Erwachsenen mit einer chronischen
Immun-(idiopathischen)-thrombozytopenischen Purpura (ITP).
Die beiden Preisträger erhielten jeweils eine Medaille und eine
Urkunde. Alle Arzneimittel-Bewerbungen erfüllten die Bedingung, dass
sie zum Zeitpunkt der Einreichung bereits seit einem Jahr in
Deutschland zugelassen und im Handel erhältlich waren.
In der Kategorie Grundlagenforschung wurde Prof. Wolfgang Kühn aus
Freiburg als Sieger gekürt. Er und sein Team haben sich in der
Forschung um die Entschlüsselung molekularer Mechanismen der autosomal
dominanten polyzystischen Nierenerkrankung (ADPKD) verdient gemacht.
Sie konnten den molekularen Mechanismus entschlüsseln, über den die bei
der ADPKD gestörte Primärzilie mit der mTOR-Aktivierung in Zusammenhang
steht. Aus den Erkenntnissen über diesen Mechanismus schließen sie,
dass sich über eine pharmakologische Aktivierung des Stressproteins
AMPK die erhöhte mTOR-Aktivät vermutlich relativ spezifisch und gut
verträglich senken lässt.
Der Preisträger erhält zur Medaille und Urkunde zusätzlich ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro.
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14.12.11
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