Welche Pharmakommunikation wirkt beim Arzt? Das MKM Marketing Institute
hat bei niedergelassenen Allgemeinmedizinern, Praktikern und
Internisten die aktuellen Trends und Tendenzen nachgefragt.
Die MKM-Trendstudie zur Pharmakommunikation wurde nach 2005 zum zweiten
Mal durchgeführt. Insgesamt untersucht die Studie 29 verschiedene
Formen und Medien der Pharma-Arzt-Kommunikation – Mailing, E-Detailing,
Pharmaberater, Telefonmarketing, Fachanzeige, Kongress-Ausstellung,
nicht-interventionelle Studie, Online-CME, App etc.
Alle 150 teilnehmenden Ärzte wurden dabei zu jedem einzelnen der 29
Kommunikations-Tools gefragt, ob sie mit diesem unlängst zu tun hatten
und wie sie damit umgehen. Zusätzlich wurden die teilnehmenden Ärzte
gebeten, jede Kommunikationsform qualitativ zu bewerten und jeweils das
Pharmaunternehmen zu benennen, das diese gerade am besten praktiziert.
Bei der Frage, mit welcher Kommunikationsform und inwieweit die Ärzte
während der letzten Monate Kontakt hatten, liegt die Einladung zu einer
Fortbildung an vorderster Stelle. Da es sich hierbei um subjektive
Äußerungen im Sinne der erinnerten Wahrnehmung handelt, spiegeln die
Antworten nicht allein die Verteilung der verschiedenen Formen der
Pharmakommunikation im Markt wider, sondern liefern auch Hinweise, welche Kommunikationsformen vom Arzt mehr oder weniger
wahrgenommen werden.
Für die ganz neuen Formen der Pharmakommunikation, die von den
Pharmaunternehmen bisher aber noch relativ wenig eingesetzt werden,
entdeckten die Marktforscher große Chancen. Denn die wenigen Apps, die
tatsächlich bei den befragten Ärzten ankommen und von ihnen richtig
wahrgenommen werden, werden auch zu 100% genutzt – ein Zeichen für das
hohe Potential manch neuer Pharma-Medien und Tools.
Untersucht wurde, welche Faktoren für die Ärzte maßgeblich sind, um
einer Fortbildungseinladung auch tatsächlich zu folgen. Absolute
Neutralität und Unabhängigkeit von der Pharmaindustrie spielen dabei
eine ebenso untergeordnete Rolle wie zusätzliche Empfehlungen durch die
Ärztekammern oder die jeweilige KV. Neben einigen Aspekten, die sehr
deutlich für die Teilnahme an einer Fortbildungsveranstaltung sprechen,
fällt ein Punkt ins Auge, dessen Bedeutung sich im Vergleich zu 2005
mehr als verdoppelt hat: das Image des einladenden Pharmaunternehmens.
Die favorisierten Kommunikationswege sowie die ausführliche
Darstellung, Analyse und Bewertung der unterschiedlichen Formen und
Medien der Pharmakommunikation mit Unternehmens-Rankings und
Vergleichen zu 2005 zeigt die MKM Trendstudie „Pharma-Kommunikation –
Was wirkt beim Arzt?“. Infos: Jenny Graumann-Klar, Tel: 08042/911-170,
E-Mail: trendstudie@mkmeurope.com.
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PM-Report 3/11
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