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Drei wesentliche Regeln

von Monika Funck, Geschäftsführung Selinka/Schmitz Public Relations GmbH


Um als Pharmaunternehmen nachhaltig für ein positives Image zu sorgen, sollte man drei wesentliche Regeln beherzigen:
1. Tue Gutes und rede darüber
2. Kommuniziere transparent
3. Pflege die öffentlichen Beziehungen

Tue Gutes und rede darüber
Basis für ein nachhaltig positives Image ist immer das Unternehmen selbst, denn ein positives Bild in der Öffentlichkeit kann nur der erreichen, der das in die Öffentlichkeit zu transportierende Image auch lebt. Um dieses Image entsprechend den Vorstellungen zu formen, muss zunächst die Unternehmensstrategie danach ausgerichtet werden. So sollte ein Unternehmen, das seinen Schwerpunkt im „Wohl des Patienten“ sieht, verstärkt auf Patientenaktivitäten setzen, während ein Unternehmen mit dem Schwerpunkt „Forschung“ der Öffentlichkeit einen Blick in seine Labors gewähren sollte. Dabei stellt erfolgreiche Image-PR für Pharmaunternehmen eine besondere Herausforderung dar, da die gesamte Branche unter einem Negativ-Image leidet. Hier ist langer Atem gefragt.

Kommuniziere transparent
Wer nicht offen kommuniziert, dem unterstellt man gern, dass er etwas zu verbergen hat. Deshalb: Lieber einen Fehler offen eingestehen und Gegenmaßnahmen ankündigen als öffentlich überführt zu werden. Transparente Kommunikation bedarf einer guten Vorbereitung, sei es durch das Antizipieren möglicher Krisenszenarien oder die Entwicklung von Argumentationsleitfäden für kritische Fragen. In Zeiten des Web 2.0 stellt eine allgegenwärtige offene Kommunikation die Abteilungen für Unternehmenskommunikation häufig vor zeitliche Herausforderungen. Dann ist es gut, wenn man Unterstützung von einer kompetenten Agentur hat, die Blogs, Foren und Netzwerke beobachtet und relevante Einträge zügig meldet, damit das Unternehmen angemessen reagieren kann.

Pflege die öffentlichen Beziehungen
Image ist wie eine Freundschaft. Ohne Pflege verkümmern beide. Daher lebt ein nachhaltig gutes Image davon, dass Unternehmen – und ihre Menschen – kontinuierlich die Beziehung zur Öffentlichkeit pflegen. Das sollte einerseits durch einen regelmäßigen Austausch mit Journalisten und andererseits durch direkten Kontakt zu relevanten Zielgruppen geschehen. Ob die Kommunikation ankommt, hängt allerdings nicht nur von der Frequenz, sondern insbesondere von der Relevanz der Inhalte für die jeweilige Zielgruppe ab.

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