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19. Mai 2012   Sie sind nicht eingeloggt    
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Nachhaltiger Erfolg benötigt Langfristigkeit

von Roger Stenz, Managing Director Sudler & Hennessey Group


Ursachen für die verstärkte Relevanz eines positiven Unternehmensimages gibt es sowohl auf Endverbraucher- als auch auf Empfehlerseite. Konsumenten (bzw. Patienten) entscheiden sich heutzutage nicht mehr allein für ein Produkt, sondern – auch – für das Unternehmen, das dahintersteht. Ähnlich verhält es sich mit den Empfehlern. Durch die gesetzlich unterstützten Generika-Verordnungen gewinnt ein positives Unternehmensbild zusätzlich an Relevanz und kann das Empfehlungsverhalten beeinflussen.

Ansätze, die ein Unternehmen verfolgen kann, um die eigene Reputation zu verbessern, gibt es viele. Ein absolut essenzieller Schritt ist jedoch, Vertrauen aufzubauen. Und zwar in die Unternehmensmarke, und nicht nur in einzelne Produkte. Sicherlich, die gelieferte (Produkt-)Qualität ist von hoher Bedeutung. Gleichsam wichtig jedoch ist, dass auch die angesetzten Qualitätsmaßstäbe kommuniziert werden.

Und damit sind wir beim Stichwort: Kommunikation bzw. der Dialog mit den Zielgruppen trägt einen entscheidenden Teil dazu bei, dass ein Unternehmen eine gute Reputation erlangt. In Zeiten von Blog, Twitter und Co. gibt es natürlich zahlreiche Möglichkeiten, das gewünschte Publikum zu erreichen. Doch wer sind überhaupt meine relevanten Zielgruppen, wie erreiche ich sie und welche Botschaften können unser Image steigern? Diese und weitere Fragen sollten vor Start eines erfolgreichen Reputationsmanagements geklärt werden.

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass vor allem dialogorientierte Maßnahmen zum gewünschten Ergebnis führen. Der offene Austausch mit Patienten und Empfehlern kann die eigene Glaubwürdigkeit erhöhen und so Vertrauen ins Unternehmen aufbauen. Aber nur, wenn den verschiedenen Anregungen auch Taten folgen. Wichtig ist weiterhin, dass auch Kritisches transparent kommuniziert wird. Wird eine mögliche Verschleierung offenbar, hat dies meist negative Auswirkungen auf den eigenen Ruf. Denn: Vertrauen ist gut, aber Kontrolle nicht unbedingt besser.

Wer nachhaltig Erfolg haben will, sollte sich auch der Langfristigkeit dieses Projekts bewusst sein. Nur wer fortwährend zuhört und entsprechend auf Wünsche und Kritik reagiert, kann sein Image auf Dauer verbessern bzw. einen guten Ruf bewahren.

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