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Interview mit Wolfgang Kaps, Marketing- und Vertriebsleiter Ästhetik bei sanofi-aventis Deutschland


PM-Report: Für Ihr Produkt Viscontour® Serum Cosmetic haben Sie eine mit einem Award ausgezeichnete Facebook-Fanseite kreiert. Warum gerade bei Facebook?
Kaps: Weil Facebook als „landing hub“ für alle unsere Online-Aktivitäten den größten Bekanntheitsgrad und auch Akzeptanz bei den Kunden besitzt. Der Kunde weiß, was ihn dort erwartet.

PM-Report: Sind Facebook bzw. Social Media der „place to be“?
Kaps: Für Produkte, die in erster Linie von Mund-zu-Mund-Empfehlung leben, mit Sicherheit.

PM-Report: Können durch solche Konzepte die „Fans“ denn wirklich mobilisiert werden?
Kaps: Ja, der Beweis liegt in den Verkäufen des Facebook-Shops und dem Anstieg der Verkäufe durch Online-Apotheken.

PM-Report: Wie äußern sich die Reaktionen der Fans – findet ein interaktiver Meinungsaustausch mit Posten von Fotos etc. statt?
Kaps: Durchaus. Das ist allerdings stark von den Themen abhängig. Viscontour und Karneval hat für viel Content gesorgt. Allerdings werden auch konkrete Fragen zu dem Produkt gestellt. So zum Beispiel die Anwendbarkeit bei Neurodermitis oder die Empfehlung, es auch vor dem Sonnenbaden zu verwenden.

PM-Report: Vor allem: Wie gehen Sie mit negativen Kommentaren um und kommen solche Äußerungen häufig vor?
Kaps: Wir nehmen jeden Kommentar ernst und würden ihn beantworten. Toi, toi, toi sind bis jetzt alle von dem Produkt begeistert.

PM-Report: Wie betreuungsintensiv ist so eine Kampagne?
Kaps: Das hängt mit Sicherheit stark von der begleitenden Agentur ab. Wir haben mit trommsdorf & drüner einen kompetenten Partner an unserer Seite, der unsere Ideen und Strategie auf den Punkt in die Sozial-Media-Welt transportieren konnte.

PM-Report: Hat Ihnen diese Präsenz geholfen, das Produkt stärker an den Verbraucher zu bringen?
Kaps: Ja klar. Da Viscontour Serum Cosmetic über kein gewaltiges Marketing-Budget wie andere Kosmetika verfügt, ist es wichtig, ein emotionales Involvement für das Produkt zu schaffen. Viscontour-Verwenderinnen sind nach den eigenen positiven Erfahrungen mit dem Produkt häufig engagierte, aktive Empfehlerinnen. Das bekommen Sie mit einer Print-Kampagne nicht hin.

PM-Report: Sie wollen diese Social-Media-Erfahrungen auch auf andere Produkte übertragen. Wie soll das aussehen, was planen Sie?
Kaps: Bei sanofi-aventis ist man Neuerungen in allen Bereichen gegenüber sehr aufgeschlossen. Daher ist schon das nächste Produkt unseres Hauses auf Facebook vertreten. Es handelt sich um einzigartige Blutzucker-Messgeräte, die sich sogar an iPod und iPhone andocken lassen.

PM-Report: Denn nichts wirkt ja angeblich unglaubwürdiger bei Usern als die Wiederholung?
Kaps: Anders als bei einem Werbespot, den Sie zum x-ten Mal im Fernsehen sehen, ist die Kontinuität einer Facebook-Präsenz mit der Variation der Themen rund um die Produkte viel kurzweiliger und stärker emotionalisiert.

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