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19. Mai 2012   Sie sind nicht eingeloggt    
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Studie: PR wird immer wichtiger

Hat Public Relations für Mittelständler eine größere Bedeutung als klassische Werbung? Ja, sagt eine Studie des Marketing-Lehrstuhls der Universität Würzburg.


Das Institut befragte mehr als 100 Unternehmen bis 1000 Mitarbeiter, wie sie traditionelle Marketinginstrumente in puncto Glaubwürdigkeit, Wichtigkeit und Nutzungshäufigkeit einschätzen. Ergebnis: Auf einer Skala von 1 (absolut unwichtig bzw. unglaubwürdig) bis 6 (absolut wichtig bzw. glaubwürdig) erreichte PR im Bereich Wichtigkeit 5,31 Punkte und in der Kategorie Glaubwürdigkeit 4,69. Auf Platz zwei kommen VKF-Maßnahmen (4,50 und 4,55 Punkte), gefolgt von Direktkommunikation (4,32 und 3,66 Punkte). An vierter Stelle rangiert
die klassische Werbung (4,28 und 3,68 Punkte). Am schlechtesten schneidet Sponsoring (3,18 Punkte für Wichtigkeit, 3,42 für Glaubwürdigkeit) ab.

Leicht veränderte Prioritäten setzten mittelständische Firmen der Studie zufolge bei der tatsächlichen Nutzung des Marketinginstrumentariums. Auf einer Skala von 1 (nie) bis 6 (mehr als zweimal im Monat) hat die PR (4,64) auch in dieser Kategorie die Nase vorn, gefolgt von Verkaufsförderung (3,73) und klassischer Werbung (3,71). Am wenigsten nutzen Mittelständler das Event-Marketing (2,25).

Auftraggeber der Studie waren die Deutschen Journalisten Dienste (djd).

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