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Die Zielgruppe der Zukunft?
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Wie gehen junge Menschen mit dem Thema Gesundheit und Facebook, Twitter
und Google um? Ogilvy Healthworld wollte es wissen und befragte
die Altersgruppe von 18 bis 25 Jahren. Eines steht für die Agentur
schon einmal fest: Die heute 18 bis 25-jährigen sind in Sachen
Gesundheit die Zielgruppe der Zukunft.
Ogilvy Healthworld wollte durch eine Online-Befragung in diesem Alterssegment ermitteln, wie die Patienten der
Zukunft ticken. Und siehe da: Für 65% der Befragten ist ihre Gesundheit
wichtig oder sehr wichtig. 94% nutzen das Internet um sich über
Gesundheitsthemen zu informieren. Vertrauen finden diese Informationen
aber nur bedingt: Das Internet erreicht in Sachen Vertrauenswürdigkeit
auf einer Skala von 1 bis 6 lediglich 3,7 Punkte. Vertrauenswürdigste
Quelle ist der Arzt mit einem Wert von 5,2, gefolgt von der Apotheke
(4,7 Punkte).
Die Bestellung verschreibungspflichtiger Medikamente im Internet ist
für nur 10% der Befragten vorstellbar. 45% möchten prinzipiell keine
Medikamente über das Internet beziehen. Aber 53% würden bei der
Bestellung rezeptfreier Medikamente auch dem Internet eine Chance
geben.
Was die Erstellung eines genetischen Profils angeht, sind die Meinungen
geteilt: Während 48% der Befragten dem zustimmen, lehnen 52% dies ab.
Mit der Erstellung eines digital in der "Cloud" gespeicherten
Gesundheitsprofils der eigenen Person wären 61% einverstanden – obwohl
84% der Datensicherheit im Netz generell nicht vertrauen.
Und in der Befragung wurde auch deutlich, dass junge Menschen schon
Stress als kontraproduktiv ansehen: 62% bewerten Stress als
gesundheitsschädlich. Darauf folgen die drei Faktoren Fast Food (45%),
Koffein (41%) und Alkohol (40%). Dennoch setzen nur 48% der Befragten
das um und achten auf eine gesunde bis sehr gesunde Lebensführung. 52%
leben kaum bis überhaupt nicht gesund.
Zur Studie:
HeYou-Jugend-Gesundheitsstudie von Ogilvy Healthworld. Repräsentative
Online-Befragung von 1010 Personen im Alter von 18–25 Jahren in
Deutschland. Durchführung: Ogilvy & Mather Frankfurt,
Marktforschung.
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25.10.11
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