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Der PM-Report bemüht sich auf dieser Website richtige und vollständige Informationen zur Verfügung zu stellen, übernimmt jedoch keine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen.

Außerdem distanziert sich der PM-Report ausdrücklich von allen Inhalten verlinkter Seiten auf dieser Website. Sollten Inhalte von Links auf unserer Website gegen geltenes Recht verstossen, übernehmen wir hierfür keine Haftung – bitte informieren Sie uns sofort bei Entdeckung, damit wir das prüfen können.

Der Inhalt dieser Website ist urheberrechtlich geschützt. Für Vervielfältigung, Speicherung und Nachdruck bedarf es einer ausdrücklichen, schriftlichen Genehmigung der Wordart GmbH, Mühlstr. 15, 86911 Dießen. 

Der PM-Report behält sich das Recht vor, den Inhalt dieser Website jederzeit und ohne vorherige Ankündigung zu verändern. Eine Haftung ergibt sich daraus nicht.

Erklärung zu Verlinkungen:

Das Landgericht Hamburg hat ein Urteil zur Linkhaftung gesprochen (Az. 310 O 402/16). Demnach kann das Verlinken auf eine Website, die eine Urheberrechtsverletzung enthält, eine eigene Rechtsverletzung darstellen. Dieser Beschluß bestätigt das Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom 08.09.2016 (Az. C-160/15 – GS Media), der bestimmt hatte, dass das Setzen eines Links eine Urheberrechtsverletzung sein kann, wenn auf der verlinkten Webseite ein urheberrechtlich geschütztes Werk ohne die Einwilligung des Urhebers veröffentlicht ist. Dies gilt zumindest dann, wenn der Verlinkende im weiteren Sinne "mit Gewinnerzielungsabsicht" handelt - eine Website also gewerblich betreibt. Von diesem Personenkreis erwartet  das EuGH, dass er "die erforderlichen Nachprüfungen vornimmt, um sich zu vergewissern, dass das betroffene Werk nicht unbefugt veröffentlicht wurde".

Das bedeutet letztendlich, dass jedes Unternehmen und jeder Freiberufler verpflichtet ist, sämtliche Inhalte der verlinkten fremden Webseite – seien es nun Fotos, Texte oder Videos – daraufhin zu prüfen, ob sie die Grenzen des Urheberrechts einhalten. Praktisch umgesetzt legt diese Verpflichtung jedem auf, dort anzufragen und eine Bestätigung dafür zu verlangen, dass der Betreiber der Website sämtliche Vorgaben des Urheberrechts bei allen verwendeten Elementen uneingeschränkt einhält.

Komme man dieser Verpflichtung nicht nach und verknüpfe dennoch, so unterstellen die Richter, dass diese Verlinkung "in voller Kenntnis der Geschütztheit des Werks und der etwaig fehlenden Erlaubnis" vorgenommen wurde. Bestehe tatsächlich eine Rechtsverletzung, so liege eine unerlaubte "öffentliche Wiedergabe" der fremden Werke vor, für die der Linksetzer haftet und daher abgemahnt werden könne.

Wir halten diese Rechtsprechung für absurd. Unserer Meinung nach geht sie an Realitäten des Internet vorbei. Abgesehen davon, stehen Aufwand und Nutzen in keinem Verhältnis, zumal die Rechtsrisiken für den Verlinker unkalkulierbar bleiben. Wir haben uns deshalb - leider nicht zum Vorteil für unsere Leser - entschlossen, von einer Verlinkung auf fremde Websites so lange abzusehen, bis diese Rechtsprechung wieder geändert wird.

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