BRAND HEALTH relauncht SplenoCalc App

Foto: Brand Health

BRAND HEALTH, Frankfurt, hat zusammen mit dem Ambulanten Krebszentrum Schaubstraße in Frankfurt (AKS) und dem Frankfurter Förderverein zur Bekämpfung von Tumorerkrankungen (FFBT) die SplenoCalc App relauncht. Mithilfe der aktualisierten Version sollen Ärzte die individuelle Milzgröße ihrer Patienten noch akkurater bestimmen können.

Milzgröße geschlechter- und körpergrößenabhängig
Lange Zeit wurde vermutet, dass die Milz einer Einheitsgröße von circa 11 cm hat. Diese Fehlannahme führte dazu, dass sich viele Patienten/innen schmerzhaften und meist erfolglosen Folgeuntersuchungen, wie beispielsweise Knochenmarkpunktionen, unterziehen mussten. Studien konnten jedoch belegen, dass Länge und Volumen der Milz mit Geschlecht und Körperlänge zusammen hängen. Aus diesen Werten lassen sich nach Professor Bönig, einem Mitentwickler der App und vom DRK Blutspendedienst Baden Württemberg-Hessen, verschiedene Formeln ableiten, mit denen man aus gemessenen Werten die Perzentilenränge der Individuen ermitteln kann.

Einfaches Handling, besseres Ergebnis
Durch Folgestudien wurden noch genauere Befunde erzielt. Mithilfe dieser neuen Daten lassen sich die Perzentile viel präziser bestimmen. Ärzte müssen lediglich die Körpergröße und das Geschlecht ihrer Patienten angeben und bekommen in kürzester Zeit einen fast punktgenauen Richtwert zu Milzvolumen und -länge angezeigt, was die ärztliche Diagnostik erheblich verbessern und das Durchführen schmerzhafter Tests signifikant reduzieren kann.


Zeitgemäße Technik trifft auf modernes Design
„Die Neuentwicklung der App war vor allem aufgrund der Anpassung an modernisierte Technikstandards und die Einpflegung neuer Formeln relevant", erklärt Jonas Stüdemann, Digital Director BRAND HEALTH. So kann die SplenoCalc App zukünftig deutsch- oder englischsprachig genutzt werden und wird als App, für die Betriebssysteme iOS und Android auf mobilen Endgeräten, sowie als Webapp zur Verfügung gestellt. Zudem wird durch BRAND HEALTH ein neues, frisches und vor allem nutzerfreundliches Design für Ärzte in der intuitiven Anwendung realisiert.


Regionale Zusammenarbeit zwischen FFBT und AKS
Die ursprüngliche Idee zur Erstellung einer solchen App wurde erstmals in den Räumen des AKS in Frankfurt diskutiert. Zusammen mit dem Hauptförderer FFBT, ebenfalls mit Sitz in Frankfurt, konnte das Projekt im Zuge dessen durchgeführt werden. Die Fördergelder des FFBT ermöglichten erst die Ausführung relevanter Studien und die Technisierung der Daten in eine App.
Die Verbindung zwischen FFBT und AKS ermöglicht zusätzlich ein zeitiges Weiterleiten betroffener Patienten an unterstützende Fachberatung.

Foto: Brand Health; PM 9-24-2020

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