Hays-Fachkräfte-Index Life Sciences Q4/2019

Grafik: Hays

Im 4. Quartal 2019 ist der Hays-Fachkräfte-Index für die Life Sciences gegenüber dem Vorquartal um 37 Punkte auf 138 zurückgegangen. Es ist der mit Abstand tiefste Wert seit dem 4. Quartal 2017. Im Gesamtjahr 2019 zeigte der Index jedoch kräftige Schwankungen und erreichte zweimal Rekordhöhen.

Alle untersuchten Positionen waren im Vergleich zum Vorquartal weniger gefragt. Die stärksten Rückgänge gab es bei Qualitätsmanagern (–59 Punkte auf 184), Biowissenschaftlern/Biologen (–44 Punkte auf 132), Mitarbeitern in der klinischen Forschung (–34 Punkte auf 80) und Chemikern (–31 Punkte auf 129). Die Nachfrage nach Data Scientists ist zwar ebenfalls um 23 Punkte gesunken, bleibt allerdings auf einem extrem hohen Niveau: Der Index-Wert beträgt weiterhin 408.

Gegenüber dem Vorjahresquartal hat sich die Nachfrage bei den untersuchten Positionen uneinheitlich entwickelt. Data Scientists weisen ein Plus von 22 Punkten auf, Regulatory Affairs Manager ein Plus von 11 Punkten. Bei allen anderen Positionen ist der Index-Wert rückläufig, am stärksten bei Qualitätsmanagern (–40 Punkte) und Chemikern (–33 Punkte).


Der Hays-Fachkräfte-Index basiert auf einer quartalsweisen Auswertung der index Internet und Mediaforschung GmbH für Hays. Einbezogen werden Stellenanzeigen der meistfrequentierten Online-Jobbörsen, von Tageszeitungen sowie dem Business-Netzwerk Xing. Zum 1. Quartal 2018 wurde der bisherige Hays-Fachkräfte-Index auf eine neue Datenbasis gestellt und um weitere Positionen sowie Branchen erweitert. Den Referenzwert von 100 bildet das 1. Quartal 2015. Zur vereinfachten Lesbarkeit wird bei den Positionsbezeichnungen nur die männliche Form verwendet, auch wenn die Anzeigen sich gleichermaßen an Männer und Frauen richten.

Grafik: Hays; PM 27.1.2020

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