Abgeschlossene Fusion

Im letzten Jahr bereits angekündigt und nun vollzogen: Die DEUTSCHE BKK und BARMER GEK werden sich zum 1. Januar 2017 zusammen tun. Und der Verwaltungsratsvorsitzende der DEUTSCHEN BKK, Dirk Wiethölter, hat keinen geringeren Anspruch als "die beste Krankenkasse Deutschlands sein. Unsere starke Marktposition werden wir gezielt bei Verhandlungen mit den Leistungserbringern einsetzen, um Wirtschaftlichkeit und Leistungsstärke zum Wohl unserer Versicherten optimal miteinander zu verzahnen." Das bedeutet wohl u.a. mehr Rabattverträge.

Im Vereinigungsvertrag sind die zukünftigen Standorte der DEUTSCHEN BKK festgelegt worden: An den derzeitigen Hauptstandorten in Wolfsburg, Stuttgart und Düsseldorf sollen zukünftig verschiedene Fachzentren entstehen. Für die Versicherten der neuen BARMER "verbessern sich der Service und die Erreichbarkeit, da das Geschäftsstellennetz weiter ausgebaut wird", informieren die beiden Kassen.

Die Barmer GEK hat 8,5 Mio. Versicherte, die Deutsche BKK 1,1 Mio. Durch den Zusammenschluss wird eines der dichtesten Geschäftsstellennetze in der GKV vorhanden sein.

Die deutsche BKK beteiligt sich teilweise an Ausschreibungen des Dienstleisters Spectrum K, hat aber auch eigene Rabattverträge. Erst im Juli 2014 wurde die vierte Rabattvertragsrunde abgeschlossen, in der es um 147 Wirkstoffe und Kombinationen mit einem Jahresumsatz von 80 Mio. Euro ging. 46 der 63 Bieter und Bietergemeinschaften hatten einen Zuschlag bekommen. Die Laufzeit beträgt zwei Jahre. Bei der BARMER GEK laufen Rabattverträge für 138 Wirkstoffe und Wirkstoffkombinationen mit einem jährlichen Umsatzvolumen von rund 414 Mio. Euro im Dezember 2016 aus.

 

03.03.16

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