Ärzte mit GKV nur mäßig zufrieden

Mit einer Durchschnittsnote von 3,8 stufen Ärzte die Arbeit der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) gerade mal als mäßig befriedigend ein. Sie empfinden den Einfluss der GKV als sehr groß, vor allem bei der Therapie von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Ein gutes Zeugnis stellen die 122 befragten Mediziner hingegen der Techniker Krankenkasse (TK) aus: Ihr Engagement für die Ärzteschaft sei besonders hoch.


Diese Ergebnisse fördert die aktuelle Umfrage des Ärztenetzwerks coliquio in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut IMIG zutage. Hiernach sehen sich die Mediziner bei der Wahl des geeigneten Therapiemittels stark beeinflusst, mehr als ein Drittel empfindet die Einflussnahme sogar als sehr groß.

Offenbar wird auch: Je jünger die befragten Ärzte, desto ausgeprägter ist die Unzufriedenheit mit der aktuellen Arbeit der Kassen. Schlusslicht ist eindeutig die Allianz. Nur 8% sehen sich mit ihr auf einer Linie. Anders bei der TK: 45% geben an, die Kasse setze sich am stärksten für die Ärzteschaft ein. Deutlich dahinter auf den Plätzen zwei und drei: AOK und Barmer mit 30 bzw. 22% der Stimmen.

12.03.2013

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