GSK: Jonathan Symonds wird nächster Chairman

Foto: Symonds (HSBC)

Am 24. Juli hat GlaxoSmithKline plc (GSK) bekannt gegeben, dass Jonathan Symonds Non-Executive Chairman of the Board of Directors und damit Sir Philip Hampton am 1. September 2019 nachfolgen wird.

Symonds ist derzeit Deputy Group Chairman der HSBC Holdings plc. Bei der Bank ist er seit April 2014 tätig. Davor war er Chief Financial Officer bei Novartis und AstraZeneca und war Non-executive Director bei Diageo plc and QinetiQ plc. Im Augenblick ist er noch Non-executive Chairman von Proteus Digital Health Inc, Non-executive Director von Rubius Therapeutics Inc und Chairman der Genomics England Limited.

Laut GSK ist The Board of Directors verantwortlich „for the group's system of corporate governance and is ultimately accountable for the group's activities, strategy, risk management and financial performance". Der Chief Executive Officer, im Augenblick Emma Walmsley, die ihrem Vorgänger Andrew Witty im April 2017 nachfolgte, ist verantwortlich „for the management of the business and is assisted by the Corporate Executive Team".

Die englische Website von GSK gibt an, dass Symonds für seine Tätigkeit ein Entgelt von jährlich 700.000£ erhalten wird. Diese setzen sich aus Zahlungen in Höhe von 525.000£ und Anteilen in Höhe von 175.000£ zusammen.


Foto: Hampton (GSK)


Sir Philip Hampton


Vorgänger Hampton besetzte diesen Posten seit Mai 2015. Bereits im Januar 2019 war bekannt gegeben worden, dass er abtreten wird und mit der Suche seines Nachfolgers beschäftigt sei.


Symonds tritt seinen neuen Job in bewegten Zeiten an. So soll das Consumer-Health-Geschäft abgespalten und mit dem OTC-Bereich von Pfizer zusammengeschlossen werden. Gleichzeitig gibt es Überlegungen GSK in zwei Unternehmen aufzuteilen, wovon eines sich auf Pharmazeutika und Impfstoffe konzentrieren soll.

Fotos: Hampton (GSK), Symonds (HSBC); PM 26.7.2019

powered by webEdition CMS