DAAB und Bencard: Patientenfilm „Allergiewissen“

Foto: Website bencard.com

Ein Film will Patienten gut verständlich über Allergien und Therapiemöglichkeiten informieren. Denn Allergien können auch weitere Folgen haben: Etwa ein Drittel der Allergiker bekommt im Laufe der Zeit noch zusätzlich allergisches Asthma. Auch weitere Allergien oder Kreuzallergien beispielsweise auf Obst oder Gemüse treten häufig auf. So entstand die Idee, dass der Deutsche Allergie- und Asthmabund (DAAB) gemeinsam mit Bencard Allergie GmbH einen Erklärfilm für Patienten dreht.

„Als Patientenorganisation haben wir einen großen Aufklärungsbedarf bei Allergikern festgestellt", so Andrea Wallrafen, Geschäftsführerin des DAAB. Allergien betreffen immer mehr Menschen in Deutschland: Etwa jeder vierte Deutsche leidet an einer oder oft auch an mehreren Allergien. „Doch viele Allergiker gehen nicht zum Arzt und erhalten auch keine optimale Therapie", ist die Erfahrung von Wallrafen. Und Dr. Katrin Birkholz von Bencard Allergie GmbH stimmt dem zu: „Auch wir wollten dazu beitragen, dass die Patienten besser informiert sind. Unser gemeinsamer Patientenfilm bietet Allergikern dafür jetzt eine gute Möglichkeit."

Der Patientenfilm ist ab sofort online unter https://www.bencard.com/allergien-erkennen-behandeln/erklaerfilm-fuer-patienten/ verfügbar und will Patienten gut verständlich Antworten auf Fragen rund um Allergien und Therapiemöglichkeiten geben, wie beispielsweise: Was ist eine Allergie? Warum reagieren überhaupt so viele Menschen mit Symptomen auf die Allergene? Wie arbeitet das Immunsystem? Wie kann das Fortschreiten einer Allergie verhindert werden? Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Wie funktioniert eine Hyposensibilisierung bzw. spezifische Immuntherapie?


In dem Film wird vor allem die spezifische Immuntherapie ausführlich erläutert. Diese Therapie - häufig auch Hyposensibilisierung genannt - könne eine Allergie dauerhaft lindern oder gar bekämpfen. Damit können viele Allergien wie Heuschnupfen (allergische Rhinitis), Allergien gegen Hausstaubmilben, Schimmelpilze oder Katzen ursächlich therapiert werden. „Wir hoffen, dass sich durch den Film mehr Patienten mit ihren Allergien beschäftigen und einen Arzt zur Abklärung und Behandlung aufsuchen", so der DAAB.


Und gerade Pollenallergiker sollten den Arztbesuch bald in Angriff nehmen. Denn der ideale Zeitpunkt für einen Therapiebeginn zumindest bei Heuschnupfen ist im Spätsommer oder Herbst. Dann können Patienten die „pollenfreie" Zeit nutzen. Für den Start einer Hyposensibilisierung ist es günstig, wenn das Immunsystem von den Pollen entlastet ist - das ist nach dem Ende der Pollensaison der Fall. Zusätzlich bleibt Betroffenen bis zum Beginn der neuen Pollensaison noch genug Zeit, um sich besser gegen die nächste Allergenattacke zu wappnen. „Gerade mit einer Kurzzeittherapie könnten sie dann schon in der nächsten Pollensaison weniger Beschwerden haben," erklärt Dr. Katrin Birkholz.

Bei der Erstellung des Erklärfilms mitgewirkt hat RMH Agentur für neue Medien GmbH, Köln.

Foto: Website bencard.com; PM 8-11-2020

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