Informations- und Verordnungsverhalten des Arztes: Der Blick in die Arzt-Software

Foto: Intermedix Deutschland GmbH

Neue Software-Systeme wie das Arztinformationssystem (AIS) oder auch die Arzneimitteldatenbank (AMDB) beeinflussen die Tätigkeit von niedergelassenen Ärzten erheblich. Jetzt soll ein neues Tool ein umfassendes Verständnis des gesamten Workflows in der Arzt-Software ermöglichen, von der Diagnose über die Arzneimittelrecherche bis hin zur Verordnung.

Das neue Tool nennt sich WICOM ixsight und kommt von Intermedix. Es soll eine Erhebungsmethode sein, mit der das tatsächliche Nutzungsverhalten von Ärzten im AIS nachvollzogen werden kann.

Zur Datenerhebung greift das Tool auf ein Panel freiwillig teilnehmender Ärzte zurück, das im kommenden Jahr auf rund 1.000 niedergelassene Mediziner unterschiedlicher Fachrichtungen anwachsen soll. Die gewonnen Daten werden kontinuierlich ausgewertet und liefern ein genaues Bild von Verhaltensweisen des Arztes und Einflussfaktoren auf die Verordnung. Sie können insbesondere zur Optimierung des Informationsangebots und der Kommunikation in der Praxissoftware dienen.


„Viele Ärzte leiden unter chronischem Zeitdruck und müssen innerhalb kürzester Zeit eine Diagnose stellen, die Behandlung dokumentieren und ein geeignetes Präparat auswählen. Unser Ziel ist es, den Workflow des Arztes besser zu verstehen, um ihn dann mit relevanten Informationen optimal unterstützen zu können", sagt Christian Senger, Geschäftsführer von Intermedix.


Beispielsweise sollen Pharmaunternehmen das dazu nutzen, die Kommunikationsmöglichkeiten für ihre Präparate noch wirksamer einzusetzen, indem in Zusammenarbeit mit den Intermedix-Beratern Kampagnen bedürfnis- und erfolgsorientiert optimiert werden können. Kunden erhalten für bestimmte Kampagnen künftig zusätzlich ein Dashboard mit Tracking-Ergebnissen.


Intermedix verspricht, dass der Schutz persönlicher Daten im Rahmen von WICOM ixsight gewährleistet ist: Die Erhebung der rein statistischen Daten erfolgt anonym und unter Berücksichtigung aller Vorgaben und Richtlinien zum Datenschutz. Weder Ärzte noch Patienten sind identifizierbar, versichert das Unternehmen.

Foto: Intermedix; PM 5.11.2019

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