Von “Small Data” zu Big Data: Die Rahmenbedingungen für Digitalisierung verbessern

Auf dem Blog “Der digitale Patient” der Bertelsmann Stiftung sollen zum Thema Big Data verschiedene Meinungen abgebildet werden. Alexander Büchsenschütz von Telekom Healthcare Solutions reiht sich nun ein und schreibt: “Und so prädestiniert das Gesundheitswesen in der Frage der gesellschaftlichen Potentiale von Big Data ist, so sehr hinkt es in genau diesem entscheidenden Punkt hinterher. Was bislang noch viel zu oft fehlt ist die zielgerichtete (welche Daten für welchen Zweck) und systematisch-digitale (Sicherstellung der Auswertbarkeit) Erfassung von Patienten- und Versorgungsdaten. An beidem krankt es dem deutschen Gesundheitssystem seit Jahren. Ein gigantischer Schatz, der sich über Jahrzehnte in Krankenhäusern, Arztpraxen, Krankenversicherungen und Abrechnungsstellen an Papier- und teilweise sogar elektronischen Dokumentationen angesammelt hat, verstaubt stattdessen vielerorts in Kellern und Archiven.”


Er meint außerdem: “Das fast Naive an der Diskussion rund um Big Data im Gesundheitswesen ist daher, dass wir von dieser Bewegung trotz des technologischen Fortschritts der Digitalisierung so weit entfernt sind, dass wir eigentlich nicht einmal von „Small Data“ sprechen können. Um daran etwas zu ändern, müssen sich endlich die Rahmenbedingungen für Digitalisierung verbessern. Solange dies nicht passiert, wird das deutsche Gesundheitssystem weiterhin Spielwiese für Förder- und Pilotprojekte digitaler „First Mover“ bleiben, die am Anspruch von Big Data vorbeigehen.”

Den ganzen Blogeintrag finden Sie unter:
https://blog.der-digitale-patient.de/small-data-big-data-rahmenbedingungen-verbessern/

 

Foto: Screenshot Der digitale Patient PM-eReport 6/2017


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