Verschriebene Gesundheits-Apps würden eher genutzt werden

Bei der Diskussion um Gesundheits-Apps, ob und wie und wer sie eigentlich verwendet, hat der AbbVie Healthcare Monitor ermittelt, dass 54% eine Gesundheits-App eher nutzen würden, wenn sie ihnen vom Arzt empfohlen wird.


Laut dem Monitor sind es vor allem die Unter-30Jährigen, die (33%) Gesundheits- und Fitness-Apps anwenden. 14% sind es den Befragten aus den anderen Altersgruppen. Jeder Zweite hat zwar Interesse an digitaler Unterstützung, hat aber Bedenken bezüglich Datenschutz. 18% haben noch keine für sie interessante App gefunden, 11% haben einfach noch nicht über eine App nachgedacht, 9% finden, dass interessante Apps zu teuer sind und 6% befürchten, sie können die Apps nicht bedienen.

Dabei schlummert bei den Gesundheits-Apps einiges an Potenzial. Denn ein Drittel findet Apps, die der Arzt unterstützt, relevant, darunter fallen Apps, die die Behandlung des Arztes begleiten (32%), Ernährungs-Apps (37%), Apps zur Überwachung von Körperfunktionen (37%) und Apps zur Nachverfolgung der eigenen Aktivität (42%).


Hintergrund:
In einer repräsentativen Zufallsstichprobe wurden im Zeitraum vom 28. Februar bis zum 1. März und vom 27. bis 31. März 2017 über 2.000 telefonische Interviews (CATI Dual Frame Omnibus) durchgeführt.

 

PM-eReport 7/2017


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