LA-MED Facharzt-Studie 2020: Die Nutzung von Medien

Grafik: LA-MED Die Arbeitsgemeinschaft LA-MED Kommunikationsforschung im Gesundheitswesen e.V. hat in der LA-MED Facharzt-Studie 2020 das Mediennutzungsverhalten von Fachärzten (Dermatologie, Gynäkologie, HNO, Inneren Medizin, Neurologie / Psychiatrie, Orthopädie und Unfallchirurgie, Pädiatrie, Urologie) in Klinik und Praxis erforscht. Demnach ist die medizinische Fachpresse immer noch die am häufigsten genutzte Informationsquelle.

Für die 75 untersuchten Zeitschriften- und Zeitungstitel gilt: Jede zweite Fachzeitschrift für Fachärzte wird von mehr als 50% der Zielgruppe regelmäßig gelesen. Die Spitzenreiter der jeweiligen Fachgruppen erzielen LpA-Werte zwischen 70% und über 80%. Überdies sind die Reichweiten der Fachtitel sehr konstant und gut 40% der geprüften Journale konnten ihre Reichweite im Vergleich zu 2018 sogar steigern.
Grafik: LA-MED
Erstmals hat die LA-MED ein Online-Segment – nämlich Social Media – im Detail beleuchtet und wollte von den Fachärzten wissen, ob und vor allem wie sie bei den verschiedenen Plattformen im beruflichen Kontext aktiv sind: Die Nutzungsmöglichkeiten reichen von „Beiträge / Videos lesen" über das Kommentieren oder auch Teilen von Beiträgen bis hin zum Hochladen eigener Beiträge oder Videos. Der Umfang der Nutzung der verschiedenen Communities variiert stark, eines gilt aber für alle: die Fachärzte sind sowohl bei fachspezifischen als auch bei Publikums-Communities vor allem als „passive user" dabei und konsumieren Texte und Videos. Eher selten werden aktiv Texte oder Videos geteilt oder gepostet.

Quelle: LA-MED Facharzt-Studie 2020, insgesamt wurden rund 2.800 Fachärzte in der Zeit von 9/19 bis 6/20 befragt; Grafik: LA-MED; PM 15-2020-4


powered by webEdition CMS