Wie COVID-19 das Verhalten der Ärzte beeinflußt

Foto: Website AbelsonTaylor Die auf Healthcare-Kommunikation spezialisierte Agentur AbelsonTaylor, Chicago, USA, hat 500 niedergelassene Ärzte befragt, wie COVID-19 ihre Tätigkeit verändert hat. Dabei zeigt sich, dass sich auch die Verschreibungsgewohnheiten verändert haben.

Die Umfrage bei Ärzten aus neun verschiedenen Fachgruppen ergab, dass sich sowohl die Zahl der Patienten- wie der Pharmaaußendienstbesuche um mehr als 60% verringert haben. 84% berichteten, dass sie weniger Patienten persönlich sehen und 41% äußerten Vorbehalte, dass sie die Adhärenz zu der Therapie aufrecht erhalten können.

Grafik: AbelsonTaylor38% sagten, dass sie ihre Verschreibungsgewohnheiten im Zuge der Coronavirus-Pandemie verändert haben, wobei die meisten die Menge der verschriebenen Medikamente erhöhten (siehe Grafik). 38% überprüften speziell die Medikation von Patienten mit Immunsuppressiva.


Von Pharmaunternehmen wünschen sich die Ärzte leicht zugängliche Informationen in digitalen Formaten. 50% würden gerne auf einer regelmäßigen Basis Materialien erhalten. Weniger als 20% meinten, in den vergangenen Wochen neue Informationen oder Patientenmaterialien erhalten zu haben.

Quelle: AbelsonTaylor, Veeva Sysems Inc. - Understanding Physician Engagements in a COVID-19 Impacted World; Foto: Website AbelsonTaylor; Grafik: AbelsonTaylor; PM 7-2020-4


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