Nachhaltiger Einfluß von Covid-19 auf das Pharmamarketing

Foto: Website Optum ePharmaINISIDER* hat Pharmamanager zu den Auswirkungen der Coronakrise auf das Pharmamarketing befragt. Über 80% erwarten, dass Covid-19 einen nachhaltigen Einfluss auf das Pharmamarketing haben wird.

64% der Befragten sagten, dass Covid-19 ihre Budgets bereits beeinflusst. Auf einer Bewertungsskala von 1 (gekürzt) bis 5 (erhöht) berichten 44% über eine Kürzung und 52% für gleichbleibende Budgets. Beeinflusst wurden vor allem Sales (88%) und das Marketing (54%).

Dass im Zusammenhang mit Corona ein Budget-Shift stattfindet, beantworteten 74% mit sehr deutlich und deutlich. So ist es kein Wunder, dass 62% vermehrt der Einsatz von Webwaren und Live-Streams sehen. 80% wollen über digitale Kanäle Ärzte erreichen, 46% sich als innovatives und kreatives Unternehmen positionieren, 40% Opt-Ins sammeln und 30% Patientenservices anbieten.


Als Kanäle eingesetzt, um Ärzte zu erreichen, nutzen 80% eigene Newsletter und Websites, 50% Ärztecommunities wie DocCheck, Esanum. Vergleichsweise wenige setzen auf Google Adwords (26%), Social Media (22%) oder YouTube (12%).


Auf virtuelle Außendienstbesuche wollen 42% vermehrt setzen, 26% prognostizieren gleichbleibende Aktivitäten, während 32% darin eher keine Möglichkeit sehen.


Link zur Umfrage: https://www.epharmainsider.com/umfrageergebnisse-covid-19-und-pharma-marketing/

*Quelle: ePharmaINSIDER - Umfrageergebnisse, COVID-19 und Pharma Marketing. Die Umfrage wurde im April und Mai 2020 durchgeführt. 50 Mitarbeiter der Pharmaindustrie (DACH). 80% Marketing, 10% Geschäftsführung. 70% Österreich, 26% Deutschland. 40% internationales, forschendes Pharmaunternehmen, 28% forschendes Pharmaunternehmen, 8% internationaler und 6% nationaler Generikahersteller. Grafik: ePharmaINSIDER; PM 9-2020-3


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