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Bündelung von klinischen Daten als “enorme Quelle”

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LA-MED 2022: Zeitschriften auf Platz 1

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Plädoyer für Opt-out bei der ePA

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VCI: Forschungsetats wachsen nicht mehr

Thomas Wessel, Vorsitzender des Ausschusses Forschung, Wissenschaft und Bildung im Verband der Chemischen Industrie (VCI), sieht die "Gefahr, dass der langfristige positive Trend bei den Forschungsausgaben nicht fortgesetzt wird, denn der Innovationsstandort Deutschland büßt weiter an Attraktivität ein." Und: Der Druck auf die Innovationsausgaben steigt laut VCI weiter.
(Grafik: VCI)

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Biosimilars: Keine automatische Subsitution

Im Juni hat der vfa seinen Biotech-Report veröffentlicht. In dem wird bestätigt, dass sich einige der Nachahmerpräparate im ersten Jahr nach ihrer Einführung im Markt etabliert haben und auf einen Anteil von bis zu 80% kommen. Amgen nimmt das zum Anlass, um zu betonen: "Der intensive Wettbewerb in Verbindung mit Rabattverträgen und einigen Festbetragsgruppen hat so zu signifikanten Einsparungen im Gesundheitssystem geführt. Zugleich erleichtern diese Nachfolgemittel, die nach Patentablauf der Originalpräparate entwickelt werden dürfen, den Zugang zu innovativen Therapien."
Manfred Heinzer, Amgen Geschäftsführer, sieht die mögliche Entwicklung im Markt allerdings kritisch. Denn eine automatische Substitution von Original-Biopharmazeutika durch Biosimilars wird momentan diskutiert. Für ihn stehen dadurch die Patientenadhärenz und der Therapieerfolg auf dem Spiel. Er fordert: "Der G-BA sollte sich im Sinne der Arzneimitteltherapiesicherheit gegen eine automatische Subsitution von Biosimilars in der Apotheke aussprechen." Was dazu wohl die Apotheken sagen. Denn er plädiert dafür, "dass auch weiterhin Ärztinnen und Ärzte die zentrale Rolle bei der Erstverordnung und beim Wechsel der Therapie einnehmen. Nur so können die Adhärenz und der Therapiererfolg sichergestellt werden."
(Grafik: Branchenreport "Medizinische Biotechnologie in Deutschland 2022", Daten-Auswertung durch Boston Consulting Group (BCG) im Auftrag von vfa bio)

Medizinische Versorgung: „Gesundheit mehr vernetzt denken.“

Die AOK NordWest wollte wissen, wie die Menschen in der Region Westfalen-Lippe ihre Gesundheitsversorgung einschätzen. Laut der Umfrage sind für 97% der Befragten die Hausärzte nach wie vor am wichtigsten, wünschen sich aber mehr Vernetzung unter den Ärzt:innen.
(Foto: AOK NordWest)

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Akademisierung von Gesundheitsfachberufen

Die FAU (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg) und das Uni-Klinikum Erlangen möchten die Zukunft der Ausbildung für eine moderne Gesundheitsversorgung gestalten. Die beiden Einrichtungen sind davon überzeugt, dass an der Akademisierung kein Weg vorbei führt. Prof. Dr. Christoph Ostgathe, Studiendekan der Medizinischen Fakultät, findet: "Dieser Schritt ist nicht nur wichtig und sinnvoll, es führt schlichtweg kein Weg daran vorbei. Deutschland hinkt in dieser Hinsicht anderen Ländern um Jahre hinterher. Wir brauchen aber die Akademisierung, wenn wir eine stärker wissenschaftsbasierte Gesundheitsversorgung und damit mehr Qualität und Sicherheit der Patientinnen und Patienten wollen..."
(Foto: Screenshot Website FAU)

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Studie eVisibility Medikamente 2022

Research tools hat sich die Arzneimittelbranche angeschaut und analysiert, wie sichtbar sie online sind. Neun Online-Apotheken kommen dabei unter die Top 10. Das Portal medikamente-per-klick.de liegt deutlich vor den anderen Online-Apotheken. Die Riege der herstellenden Pharmamarken führen Doppelherz, Hylo und Stada an.
(Grafik: research tools)

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Führungswechsel bei Gilead Sciences

Dr. Christian Macher (Foto) wird zum 16. August 2022 als Vice President und als General Manager die deutsche Organisation von Gilead Sciences verantworten. Er folgt auf Dr. Bettina Bauer, die das deutsche Team seit 2019 geleitet hat. Im Januar ist sie als Vice President Global Commercial Product Strategy HIV, COVID-19 and Emerging Viruses in die Konzernzentrale nach Foster City (Kalifornien) gewechselt.

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Pfizer plant Übernahme

Pfizer hat vor, Global Blood Therapeutics (GBT) zu übernehmen. Das Unternehmen ist spezialisiert auf Medikamente gegen seltene Blutkrankheiten. Das passt gut in den Kram von Pfizer, da es in dieser Indikation ebenso forscht und entwickelt. Der Fokus soll auf dem noch unterversorgten Bereich der Sichelzellkrankheiten (SCD) liegen. Ted W. Love, M.D., Präsident und Chief Executive Officer von GBT, ist davon überzeugt, dass "Pfizer unsere Wirkung für Patienten erweitern und verstärken und dringend benötigte Innovationen und Ressourcen für die Versorgung von Menschen mit Sichelzellanämie und anderen seltenen Krankheiten, einschließlich der Bevölkerung in Ländern mit begrenzten Ressourcen, weiter vorantreiben wird."
Das Übernahmevolumen beläuft sich anscheinend auf 5,4 Mrd. US-Dollar.
(Foto: Screenshot Website Pfizer)

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UPS möchte Nummer eins werden

Um die Spitzenposition im Logistikmarkt zu erreichen, hat UPS die Bomi Group, ein multinationaler Logistikanbieter im Gesundheitswesen, übernommen. Für Kate Gutmann, EVP und Präsidentin von UPS International, Healthcare und Supply Chain Solutions, steht fest: "Als führendes globales Logistikunternehmen im Gesundheitswesen erweitert Bomi unser Dienstleistungsportfolio und beschleunigt unseren Weg, die Nummer eins in der komplexen Logistik im Gesundheitswesen zu werden."
(Foto: Screenshot UPS Website)

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Wie Künstliche Intelligenz den Personalmangel lindern könnte

In den Kliniken und in der Pflege fehlen Fachkräfte – in Deutschland ebenso wie in Großbritannien. Dort hat der National Health Service (NHS) nun eine innovative Lösung im Blick. Automatisierungstechnologien sollen Ressourcen besser verteilen.
(Foto: Screenshot https://www.nhs.uk/)

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G-BA: Klarstellung gewünscht

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) wünscht sich, dass klar gestellt wird, "inwieweit eine Verlängerung der Geltungsdauer der SARS-CoV-2-Arzneimittelversorgungsverordnung durch den Verordnungsgeber weiterhin vorgesehen wird, auch mit Blick auf die Durchführung von Verfahren der frühen Nutzenbewertung nach § 35a SGB V für die erstattungsfähigen Arzneimittel mit monoklonalen Antikörpern im Bereich der Präexpositionsprophylaxe zum Schutz vor COVID-19. Gleiches gilt für die nach § 1 Absatz 2 Satz 2 SARS-CoV-2-Arzneimittelversorgungsverordnung bestehende Ausnahmeregelung zu Verordnungen veranlasster Leistungen bzw. zur Feststellung der Arbeitsunfähigkeit im Rahmen des Entlassmanagements nach § 39 Absatz 1a Satz 8 zweiter Halbsatz SGB V, deren Verlängerung über den 25. November 2022 hinaus damit bisher ebenso unklar ist." Der Ausschuss ist dafür, dass über "ein Außerkrafttreten der SARS-CoV-2-Arzneimittelversorgungsverordnung zum 25. November 2023 und damit eine längerfristige Erstattungsfähigkeit von verschreibungspflichtigen Arzneimitteln mit monoklonalen Antikörpern im Bereich der Präexpositionsprophylaxe zum Schutz vor COVID-19" nachgedacht wird.

Global unterwegs

ViiV Healthcare hat Havas Health & You zu seiner einzigen globalen Agentur ernannt. Laut HH&Y-CEO Donna Murphy wurde das nach einer "großen Konsolidierung der Holdinggesellschaft" Anfang dieses Sommers entschieden. Für Murphy "der bisher größte Pitch in unserer Branche."
(Foto: Screenshot Twitter Account HH&Y)

DGIM: Daten für die Forschung

Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM) beruft sich auf die Umfrage von EPatient Analytics. Ein Ergebnis war, dass über 80% der Befragten ihre Daten für die Forschung ihren Ärztinnen und Ärzten, 55% auch ihren Krankenkassen, anvertrauen würden. Prof. Dr. med. Markus M. Lerch, 1. stellvertretender Vorsitzender der DGIM und Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender am LMU Klinikum München, hebt hervor: "Die Menschen tracken ihre Gesundheit heute so umfangreich und massenhaft wie es keine medizinische Studie schaffen würde. Um eine Forschung im Sinne und zum Wohle der Patientinnen und Patienten zu ermöglichen, müssen die Datenschutzbestimmungen angepasst und eine Nutzung der Daten zu Forschungszwecken vereinfacht werden." Prof. Dr. med. Ulf Müller-Ladner, DGIM-Vorsitzender und Professor für Innere Medizin mit Schwerpunkt Rheumatologie, Campus Kerckhoff, Justus-Liebig-Universität Gießen, findet, dass "es gilt, im Dialog zwischen Datenschutz-Vertreterinnen und -Vertretern und Forschenden hier nun zeitnah praktikable Lösungen im Interesse der Bürgerinnen und Bürger zu finden, denn jeder evidenzbasierte Wissenszuwachs hilft heilen."
(Foto: Screenshot DGIM Website)

“Fortbildung von Ärzten für Ärzte”

esanum verbindet mit der Fortbildungsreihe "Hausarzt-Tag 2022" Präsenz mit Hybrid. Ein Programmkomitee aus Hausärzt:innen hat das Programm basierend auf den Wünschen der Teilnehmenden entwickelt, die im Vorjahr dazu befragt worden sind. So sind neue Vorträge dabei, u.a. von Prof. Dr. Madisch zum Thema "Magen, Darm und Ernährung: Mit wenig Aufwand viel bewirken", von Prof. Dr. Galle über "Niereninsuffizienz" sowie von Dr. Starck zum Thema "Fokus: Blut und seine Erkrankungen". Dr. Christina Buttler, Senior Management Advisor bei esanum, gibt bereits einen Ausblick auf das Jahr 2023: "Das Herzstück des Vorhabens ist ein Kongress 2.0 mit zusätzlichen Themen wie Patient:innenkommunikation und Praxisführung im Fokus. Der Kongress wird ganz bewusst Kongress 2.0 heißen, weil er noch stärker auf interaktive und partizipative Sessions setzt als klassische Kongresse."
Die Teilnahme ist vor Ort oder flexibel via Livestream von zu Hause aus möglich. Die Fortbildungsreihe zielt darauf ab, den Austausch unter hausärztlichen Kolleg:innen auch nach der Veranstaltung zu ermöglichen und bietet den Teilnehmenden die Möglichkeit, darüber hinaus auch das weitere Angebot an Fachdiskussionen, Webcasts, Webinaren und themenbegleitenden redaktionellen Artikeln auf esanum.de zu nutzen.
Zu den weiteren Themen zählen beispielsweise neue Lösungen für das Volksleiden Kreuzschmerz, COPD-Prävention durch Raucherentwöhnung, Neuigkeiten beim Typ-2-Diabetes sowie das nach wie vor gefragte Thema Impfen. Darüber hinaus wird mit dem integrativen Teil „Praxis-Nachrichten" auch wieder dem Wunsch der Teilnehmenden nachgegangen, kollegiale Tipps und Hinweise zu erhalten. Für die Teilnahme an der Veranstaltung werden CME-Punkte bei den zuständigen Landesärztekammern beantragt.
Die Termine und mehr unter: https://www.hausarzttag.de
(Foto: Screenshot Website hausarzttag.de)

„Alles neu. Alles drin.“ bei apotheken.de

Auf der Online-Plattform apotheken.de gibt es nach einem Redesign technische Neuerungen und Optimierungen. Thomas Loch, Leiter apotheken.de, erklärt den Hintergrund für den Relaunch, denn "mehr als 80% der Zugriffe auf Apotheken-Websites und -Shops erfolgen vom Smartphone aus. Daher haben wir den Fokus bei der Entwicklung komplett auf das Smartphone gelegt und die Navigation so gestaltet, dass sie für die User am Handy intuitiv zu bedienen und ansprechend ist..." Als erster Anbieter im Markt setzt das Portal deswegen auf Mobile First.
Ebenso gibt es einen integrierten Webshop: Besucherinnen und Besucher können so auf der Website der Apotheke Medikamente in den Warenkorb legen, einkaufen oder vorbestellen. Zu erklärungsbedürftigen Produkten werden herstellerunabhängige Videos gezeigt, die den Beratungsansatz der Apotheke unterstützen. Der Shop ist mit einer Bezahlfunktion ausgestattet und kann über die Warenwirtschaft angebunden werden.
Über das Backend unter mein.apotheken.de bietet das Online-Portal seinen User:innen Möglichkeiten, ihre Apotheke online zu präsentieren und zu positionieren. Z.B. über das intuitive Website-Tool inkl. Shop und eigener App, optimierter Sichtbarkeit bei Suchmaschonen, Telepharmzie, Online-Terminbuchung und einem Reservierungssystem.
(Foto: apotheken.de)

Zwischen Patientensicherheit und Industrieinteresse: Debatte um die MDR

Die Medical Device Regulation, kurz MDR, soll gewährleisten, dass Medizinprodukte für Patient*innen sicher sind. Sie ist daher verschärft worden – zurecht, wie GKV-Vorstandsvorsitzende Dr. Doris Pfeiffer sagt. Das bringt Hersteller in Bedrängnis, andererseits drohen Versorgungsengpässe.
(Foto: Dr. Doris Pfeiffer, Credit: GKV-Spitzenverband)

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Neues aus der Agenturszene

Im Gesundheitswesen ist von einem Sommerloch keine Spur. Hier ist einiges in Bewegung – ein besondere Sommeraktion von GSK, eine erfolgreiche Fortsetzung mit Scholz & Friends und eine Neugründung der 21up. Die Fakten hierzu im Überblick.
(Foto: (v.l.): Christian Hock, Brigitte Fuchs, Max Messinger, Kim Becker, Lars Ecker; Scholz & Friends)

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Neuaufstellung bei WEFRA LIFE SOLUTIONS

Christiane Lafrentz hat mit sofortiger Wirkung die Geschäftsleitung der WEFRA LIFE SOLUTIONS GmbH übernommen. Außerdem bilden Miriam Köhler, Natalie Burger und Alexander Dziemba die neue Kreationsspitze der Unit rund um Digital, Brand und Text.
Lafrentz ist seit einem Jahr bei der WEFRA Gruppe. Zuletzt war sie als Director of Customer Experience tätig. Für ihre neue Rolle bringt sie über 20 Jahre Erfahrung in strategischer Beratung für FMCG- und Healthcare-Kunden aus netzwerk- und inhabergeführten Media- und Digitalagenturen mit, u. a. Universal McCann, Starcom und Cocomore. Sie berichtet an Matthias Haack, CEO Managing Partner, WEFRA LIFE GROUP.
Die kreative Leitung der WEFRA LIFE SOLUTIONS übernehmen als Dreier-Team Miriam Köhler (Digital), Natalie Burger (Brand) und Alexander Dziemba (Text). Die drei Creative Directors bringen langjährige Erfahrung im Healthcare-Bereich und wollen die kreative Ausrichtung der Agentur weiter vorantreiben. Das Trio berichtet direkt an Christiane Lafrentz. Patrick Ackmann, der bisher als Executive Creative Director das Kreationsteam geleitet hat, verlässt die Agentur und wechselt auf Unternehmensseite.
(Foto v.l.n.r.: Miriam Köhler, Natalie Burger, Christiane Lafrentz, Alexander Dziemba)

Neuer Name: NATURMED PRAXIS

Die NATURMED DEPESCHE ist umbenannt worden in NATURMED PRAXIS. Seit fünf Jahren richtet sich das Magazin an naturkundlich tätige Ärztinnen und Ärzten. Die Orientierung an den Bedürfnissen dieser Zielgruppe soll sich eben nun auch im neuen Titel widerspiegeln. Dies gilt auf für den Online-Auftritt mit den CME-Fortbildungen – www.naturmed-praxis.de und den vierzehntätigen Newsletter.
(Foto: Cover Naturmed Praxis)

Apotheken sind bereit fürs E-Rezept

Die Uhr tickt: Ab dem 1. September soll das elektronische Rezept (E-Rezept) bundesweit gelten. Der Deutsche Apothekerverband (DAV) und der Bundesverband Deutscher Apothekensoftwarehäuser (ADAS) sind bereit bzw. die Apotheken. So sind die "E-Rezept-Module aller gängigen Warenwirtschaftssysteme in den vergangenen Monaten entwickelt und in den Apotheken installiert" worden. 8.500 der 18.000 Apotheken haben die dazu nötigen Schulungen bereits absolviert. Besonders viele Apotheken stehen in diesen beiden Regionen schon in den Startlöchern: in Westfalen-Lippe (55%) und in Schleswig-Holstein (66%). Das liegt daran, dass dort Ärzte, Zahnärzte und Kliniken pünktlich ab dem 1. September 2022 E-Rezepte ausstellen sollen. DAV-Vorsitzender Thomas Dittrich ist optimistisch: "Hard- und Software in den Apotheken sind einsatzbereit, die Anbindung an die Telematik-Infrastruktur ist trotz Pandemiebedingungen schon voriges Jahr gestemmt worden. Mit dem E-Rezept werden wir unsere Patienten zukünftig noch schneller und individueller versorgen können." Gerhard Haas, Vorstandsvorsitzender von ADAS appelliert: "Wir versuchen mit einer Vielzahl von Schulungsangeboten, die Mitarbeiter der Apotheken auf die Einlösung von E-Rezepten vorzubereiten. Nutzen Sie dabei die von Ihrem Systemhaus bereitgestellten Angebote frühzeitig für alle Mitarbeiter der Apotheke, auch wenn ein Regelbetrieb in Ihrer Region erst zu einem späteren Zeitpunkt vorgesehen ist. Darüber hinaus werden wir in den nächsten Monaten diese Angebote kontinuierlich aktualisieren."
(Foto: Screenshot Website ADAS)

GKV-Finanzstabilisierungsgesetz: “Insgesamt ist unser Ziel, dass die Gesetzliche Krankenversicherung erstklassig bleibt.”

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach will das zwar, sieht aber einer bitteren Wahrheit ins Auge, die keinem gefällt, denn "... wir haben ein sehr großes Defizit in der Krankenversicherung vorgefunden. Und wir haben eine schwierige Krise aufgrund des katastrophalen Krieges in der Ukraine. Deshalb müssen mit der Reform alle Beteiligten einen Beitrag zur kurzfristigen Stabilisierung leisten." Für den Pharmabereich bedeutet das u.a., dass das Preismoratorium bei Arzneimitteln bis Ende 2026 verlängert und dass der Herstellerabschlag vor allem für patentgeschützte Medikamente erhöht wird. Die Verbände BAH, BPI und der vfa schütteln den Kopf und warnen vor Marktrücknahmen. Auch die Apothekerschaft kritisiert die Gesetzesvorlage als versorgungs- und patientenfeindlich.
(Foto: Screenshot Website Bundesgesundheitsministerium)

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Cesra übernimmt von Niehaus

Cesra Arzneimittel GmbH & Co. KG und Niehaus Pharma haben sich geeinigt: Cesra übernimmt die OTC-Produkte Lioran®, Lioran® Centra und Gasteo® von Niehaus Pharma. Bis zum Ende des Jahres wird die Transaktion vollzogen sein. Die Produkte sollen in die Plattform von Cesra integriert und so Wertsteigerungspotenziale gehoben werden. Mit dem Kauf möchte Cesra die Wachstumsstrategie fortsetzen und das Portfolio um erfolgreich etablierte Marken und Indikationen erweitern. Ludger Kornfeld sowie Dr. Jörg Zimmer, Cesra-Managing Directors, haben außerdem das Ziel, "den deutschen Heimatmarkt unseres Unternehmens zu stärken." Für Andreas Niehaus, Gründer von Niehaus Pharma, ist es ein Ansporn "und zugleich höchstes Ziel, mit unseren Produkten einen Beitrag zum Wohlbefinden der Menschen zu leisten. Mit dem Verkauf der führenden Marken Lioran, Lioran Centra und Gasteo an Cesra werden künftig auch die Erlöse „unserer Produkte" in die Redel Stiftung einfließen."
Cesra ist ein Unternehmen der Redel Stiftung. Als gemeinnützige Organisation setzt sie sich für nachhaltige humanitäre Projekte ein.
(Foto: Screenshot Website Cesra)

G-BA-Geschäftsbericht 2021: “in in besonderem Maße durch Neubeginn und Kontinuität gekennzeichnet.”

Auf den ersten Seiten des Geschäftsberichts findet man u.a. folgende Zahlen: 5000 Beschlüsse hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) seit seiner Gründung 2004 getroffen, die Marke wurde am 2. September 2021 erreicht. Acht Erprobungsstudien zu neuen Untersuchung- und Behandlungsmethoden hat der Bundesausschuss bis Ende 2021 auf den Weg gebracht. 146 frühe Nutzenbewertungen von Arzneimitteln führte der G-BA in 2021 durch - ein neuer Rekord, so der G-BA. 347 Anträge und Ideenskizzen sind auf Förderbekantmachungen des beim G-BA angesiedelten Innovationsausschuss im vergangenen Jahr eingegangen.
Im Editorial ist zu lesen, dass im Koa¬litionsvertrag eine Reform des G-¬BA angekündigt worden ist. "Danach soll die Selbstverwaltung ihre Entschei¬dungen weiterhin an evidenzbasier¬ten Kriterien ausrichten, aber beschleunigen und der Patientenvertretung, der Pflege und anderen Gesundheitsberufen „weitere Mitsprachemöglichkeiten" einräumen, „sobald sie betroffen sind". Dieser Diskussion stellen wir uns gern. Wir sind sicher, angesichts der finan¬ziellen Herausforderungen, vor denen die Gesetzliche Krankenversicherung mittlerweile steht, ist die Arbeit des G¬-BA noch wichtiger geworden. Bei Reformen muss der Gesetzgeber jedoch zwingend die Arbeits-¬ und Entschei¬dungsfähigkeit des G-¬BA im Blick behalten. Denn wenn einerseits die Beratungsverfahren zügiger, zugleich weiterhin evidenzbasiert und konsensorientiert ablaufen sollen, andererseits aber möglichst viele Akteurinnen und Akteure daran zu beteiligen sind, kann das am Ende nicht mehr funktionieren. Bei jeder Optimierung, die der Gesetzgeber vornimmt, muss der G-¬BA so gestärkt werden, dass er seine Aufgaben auch in Zukunft evidenzbasiert und sachgerecht erfüllen kann."
Den Geschäftsbericht finden Sie unter:
https://www.g-ba.de/downloads/17-98-5334/2022-07-01_G-BA_Geschaeftsbericht_2021_bf.pdf?
(Grafik: Screenshot G-BA Geschäftsbericht 2021)

Deutsche Forscher wollen Medizin mit Nukleinsäure-Wirkstoffen personalisieren

Was mit den Corona-Impfstoffen groß geworden ist, soll nun ausgebaut werden: Therapeutika und Vakzine auf RNA-Basis. Ein neues Forschungsnetzwerk von LMU und TUM wird die Entwicklung von Wirkstoffen der nächsten Generation vorantreiben.
(Foto: RNA-Chemie: Arbeiten in der Carell Group, Credit: LMU)

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Onlineplattformen für Vor-Ort-Apotheken

Für den APOkix sind die Apotheker:innen im Juli gefragt worden, wie sie Online-Plattformen und Online-Lieferdiensten gegenüberstehen. Und siehe da: Rund die Hälfte der Befragten ist bereits an mindestens eine Onlineplattform bzw. einen Onlinelieferdienst angeschlossen. Auf Rang 1 kommt ihreapotheken.de (46%), gefolgt von gesund.de (38%) und mein-apothekenmanager.de (38%). DocMorris (2%) und Amazon (1%) sowie Onlinelieferdienste wie first A, mayd oder cure (je 1%) sind im Vergleich unbeliebter.
77% sehen sich aber durch die Onlineplattformen der großen Versandhändler wie DocMorris, Shop-Apotheke und Co. in ihrer Existenz bedroht. Entsprechend sind 76% der im APOkix befragten Apothekeninhaber:innen dafür, auf Onlineplattformen für Vor-Ort-Apotheken präsent zu sein, um gegenüber den großen Onlineplayern auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben.
(Foto: Screenshot ihreapotheken.de)

Amazon bietet jetzt auch ärztliche Versorgung

Es ist ein Vier-Milliarden-Dollar-Deal: Amazon wird One Medical in den USA übernehmen. Damit hat der Konzern ein Unternehmen im Portfolio, das ärztliche Primärversorgung organisiert. Ziel sei, mit Telemedizin und Arztpraxen das Gesundheitsangebot zu verbessern.
(Foto: Screenshot Twitter Medical One)

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Michael Hennrich wird Lobbyist

So titelt die Nürtinger Zeitung. Und so nachzulesen auf der Website des CDU-Bundestagsabgeordneten. Ab Februar nächsten Jahrs legt er sein Mandat nieder, um dann zum Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller e.V. (BAH) zu wechseln. Über Erfahrung im Gesundheits- und Pharmabereich verfügt er durch sein Mitwirken bei der Arzneimittelpolitik und als Obmann im Gesundheitsausschuss. Hennrich sieht den BAH als "ein allseits geschätzte(n) Verband, der aufgrund seiner Professionalität und basierend auf seiner breiten Mitgliedschaft das gesamte Spektrum der Arzneimittelhersteller seit Jahren erfolgreich vertritt. Ich freue mich auf die neue Herausforderung im nächsten Jahr." Der BAH-Vorsitzende Jörg Wieczorek freut sich auch, weil "wir mit Herrn Hennrich eine einzigartige Kompetenz im Arzneimittelbereich gewinnen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit, welche die erfolgreiche Arbeit des BAH langfristig sichern wird."
(Foto: Screenshot Website michael-hennrich.de/)

HDT: Potenzial von maximierten Medikamenten

DarwinHealth hat zusammen mit internationalen Kollegen das Modell "ViroTreat" entwickelt. Dabei handelt es sich um ein neuartig integratives, auf einem regulatorischen Netzwerk basierendes experimentelles Modell. Eingesetzt werden kann es bei antiviralen Medikamenten. Es können solche Medikamente identifiziert werden, die infizierte Wirtszellen resistenter gegen eine Virusinfektion machen. Bei dieser sogenannten „host-directed therapy" (oder HDT) schlummert das Potenzial, bei Mono- oder Kombinationsbehandlungen die klinische Wirksamkeit von FDA-zugelassenen Medikamenten zu maximieren - zum ersten Mal bei Virusinfektionen.
(Foto: Screenshot Website DarwinHealth)

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Hallo von Haleon

"Für die Gesundheit. Mit Menschlichkeit." - steht auf der Website der Consumer-Health-Sparte von GlaxoSmithKline (GSK). Seit dem 18. Juli muss sich Haleon nun selbstständig an der Londoner Börse behaupten. Das, was GSK mit Haleon macht, könnte eventuell auch Sandoz, die Generika-Tochter von Novartis, "blühen". Laut der Deutschen Apotheker Zeitung (DAZ) wird über eine mögliche Abtrennung oder Übernahme diskutiert. Für Novartis-Chef Vas Narasimhan passt das in die Strategie, da er das Unternehmen profitabler und wachstumsstärker aufstellen möchte.
(Foto: Screenshot Website Haleon)

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MAA-Report: Cooke besorgt über die Arbeitsbelastung der EMA: „Wir brauchen Hilfe"

Eine Aussprache mit dem Umwelt- und Gesundheitsausschuss (ENVI) des Europäischen Parlaments Ende November bot EMA-Chefin Emer Cooke Gelegenheit, auf die personelle Belastung ihrer Agentur aufmerksam zu machen. „Wir brauchen Hilfe, wir brauchen definitiv Hilfe", war die deutliche Antwort der Exekutivdirektorin auf die von Ausschussmitgliedern mehrfach gestellte Frage: Wie kommen Sie zurecht?

Außerdem finden Sie im neuen MAA-Report:
207 neue Arzneimittel auf dem Weg zur Zulassung in der EU,
63 im Jahr 2021 zugelassene Arzneimittel (AUT),
13 Arzneimittel mit Positive Opinion (POP),
75 Arzneimittel, für die die Zulassung bei der EMA beantragt wurde.

Im aktuellen MAA-Report finden Sie darüber hinaus Übersichten sortiert nach Indikationsgebiet und Herstellern, separiert nach Negative Opinion, Antrag zurückgezogen sowie 111 ausgewählte Late-Stage-Arzneimittel (Pre-Registration).

Alle Erscheinungstermine des MAA-Report im Jahr 2021 finden Sie hier

 

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