VitaBote startet Der VitaBote läuft los: Die Otto Group hat seinen
Arzneimittelbestelldienst gestartet. Mit einiger Verzögerung -
angedacht war eigentlich Juli 2011. Nun können erst einmal Kunden in
Hamburg online Medikamente bestellen. Die Auslieferung erfolgt über die
lokalen Apotheken. "Dieser Service ist bisher einzigartig in
Deutschland", preist das Unternehmen die eigene Idee an.
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Positionspapier der Union: Änderungen bei den Preisverhandlungen? Der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) liegt ein Positionspapier von
Gesundheitspolitikern der Union vor. Und das hat es in sich.
Beispielsweise steht darin, dass bei den Preisverhandlungen zwischen
Herstellern und GKV-Spitzenverband einiges geändert werden soll: "Bei
den Preisverhandlungen ist klarzustellen, dass die Referenzländer in
ihrer Wirtschaftskraft mit Deutschland vergleichbar sein müssen, das
Preisniveau von Rumänien oder Bulgarien ist sicher nicht angemessen." |
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Schlecker: Schnell wieder zur Normalität zurück Schlecker hat am Montag, 23. Januar, einen Insolvenzantrag beim
Amtsgericht Ulm eingereicht. "Angestrebt wird von Familie wie
Management ein Insolvenzplan-Verfahren, mit dem Ziel das Unternehmen
als Ganzes zu erhalten und somit einen großen Teil des Filialnetzes und
damit auch der Arbeitsplätze," heißt es aus dem Unternehmen. Und auch
die Kooperation mit der niederländischen Versandhandelsapotheke
Vitalsana soll wie bisher weiterlaufen. Medien berichten, dass Unilever
seit eben diesem Montag keine Waren mehr an die Drogeriekette liefert -
bis durch den Insolvenzverwalter die Bezahlung garantiert werden kann. |
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Erste Preisverhandlung: Unter Beobachtung Die Premiere der Preisverhandlung zwischen Pharmahersteller und
GKV-Spitzenverband läuft: AstraZeneca möchte sich mit dem Verband über
seinen Thrombozytenaggregationshemmer Ticagrelor (BriliqueTM) im Preis
einigen. Johann-Magnus von Stackelberg, stellvertretender
Vorstandsvorsitzender des GKV-Spitzenverbandes, macht klar: "Faire
Preise heißt für uns, dass sich die Gewinne der Pharmaindustrie am
Zusatznutzen für die Patienten orientieren und nicht an den
Wunschvorstellungen der Aktionäre." Der Bundesverband der
Pharmazeutischen Industrie (BPI) sieht diese erste Verhandlung als "ein
Systemwechsel im deutschen Gesundheitswesen" an. |
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Apothekenmarkt 2011: Gedämpfter Umsatz und eine kleine Trendwende Das vergangene Jahr ist laut der Analyse von Insight Health kein
so erfolgreiches gewesen: Im verschreibungspflichtigen Apothekenmarkt
ist der Wachstum bei 1,7% stehen geblieben. Von 2007 bis 2010 gab es
dort noch Umsatzsteigerungen von rund 5%. Die Marktforscher entdecken
aber eine Trendwende im apothekenpflichtigen Sortiment. 2011 wuchs
dieses Segment um 2,8% - nachdem dort 2010 und 2009 der Umsatz gesunken
war. |
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Erste Anhörung zu einem Orphan-Medikament Am 24. Januar wird es ernst: Die Anhörung zum ersten
Nutzenbewertungsverfahren für ein Orphan-Medikament (Pirfenidon,
Handelsname Esbriet®) findet dann statt. Das Institut für Qualität und
Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) kam anhand des Dossiers
zu keinem positiven Fazit: Der Nutzen würde die Schadensaspekte nicht
überwiegen und von daher gebe es keinen Zusatznutzen. |
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Wettbewerbsvorteil Selbstmedikation Anscheinend haben die Kassen dieses Wettbewerbsinstrument noch nicht
für sich entdeckt: Dem Deutschen Apothekerverband (DAV) zufolge können
Versicherte auch rezeptfreie Medikamente erstattet bekommen. Allerdings
entscheidet die Kasse, ob und wie viel sie ihren Versicherten entgegen
kommt. |
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Neue N-Größen an Verordnungen orientiert Im Februar heißt es wieder für die Apotheker, dass sie sich auf neue
Packungsgrößen umstellen müssen. Laut einer Aktualisierung der
Packungsgrößenverordnung (PackungsV) sollen Arzneimittel, die seit Mai
letzten Jahres neu im Markt sind, neue N-Größen haben. Als eine
Begründung für die Umstellung wird der Versuch genannt, bei manchen
Wirkstoffen die Packungsgrößen mehr den Verordnungen anzupassen. |
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Im Dossierrausch Mit voller Kraft voraus ins neue Jahr: Das Institut für Qualität und
Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat die Dossiers für die
neuen Wirkstoffe Fingolimod, Telaprevir, Regadenoson und Cabazitaxel
überprüft. Das Dossier für das Diagnostikum Rapiscan® (Redadenoson)
wurde kritisiert, weil "der pharmazeutische Unternehmer die
erforderlichen Nachweise für die Nutzenbewertung nach § 35a SGB V dem
G-BA trotz Aufforderung nicht vollständig vorgelegt hat. Die in § 35a
Abs.1 Satz 5 SGB V angeordnete Rechtsfolge ist, dass ein Zusatznutzen
als nicht belegt gilt." Bis zum 6. Februar können nun noch schriftliche
Stellungnahmen beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) eingereicht
werden. |
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