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Pascoe Studie 2017: Umfassende (Heil-)Suche
Im Auftrag von Pascoe Naturmedizin hat sich das Kölner rheingold institut in einer Studie tiefenpsychologisch das Thema (Heils-)Suche im Netz angeschaut. Weniger neu ist die Erkenntnis der Studie, dass Google-Vorschläge bereitwillig aufgegriffen und weiterverfolgt werden. Aber neues Fazit ist, dass Patienten durchaus realistisch sind: “Prompte Heilung auf Knopfdruck wird von den Patienten weder erwartet noch gewünscht. Sie wissen, dass Heilung Zeit braucht und sind bereit, diese Zeit zu investieren,” erläutert Birgit Langebartels, Diplom- Psychologin und Leiterin der Studie beim rheingold institut.
100. G-BA-Sitzung: “G-BA ist das beste und aus unserer Sicht alternativlose Modell, um eine hochwertige Versorgung zu gewährleisten.”
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) zieht auf seiner 100. Sitzung Bilanz. Der unparteiische Vorsitzende, Prof. Josef Hecken, beschreibt die Aufgaben des G-BA als eine “Verbesserung und Weiterentwicklung” der medizinischen Versorgung für Patienten und Versicherten. Unterteilt in die verschiedenen Verantwortungsbereiche, zeigt der Ausschuss wie viel Arbeit hinter allen Beschlüssen steckt. Beispielsweise zum AMNOG wird zusammengefasst: “… hat der G-BA bisher 788 Beratungsverfahren zu Studien und Dossiers der pharmazeutischen Industrie durchgeführt, davon 102 mit Beteiligung der Bundesoberbehörden Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) und Paul-Ehrlich-Institut (PEI), sowie 73 auf europäischer Ebene mit der zentralen Zulassungsagentur EMA und europäischen HTA-Schwesterinstitutionen des G-BA, wie dem englischen National Institute for Health and Care Excellence (NICE) oder der französischen Haute Autorité de Santé (HAS).”
Personalisierte Therapie durch Wissensdatenbank
Forscher des britischen Wellcome Trust Sanger Institute und der Ulmer Universitätsklinik für Innere Medizin III arbeiten an einer umfangreichen Wissensdatenbank, in der über 1500 Fälle in der Indikation Myeloischen Leukämie (AML) mit der jeweils eingesetzten Therapie und dem Ergebnis erfasst werden. Wird ein AML-Patient neu diagnostiziert, können so die behandelnden Ärzte die Datenbank nach ähnlichen Fällen durchsuchen und so auf die individuell geeignete Behandlung schließen. Dadurch soll eine personalisierte Therapie ermöglicht werden. Allerdings steht die Datenbank vorerst noch nur Forscherinnen und Forschern zur Verfügung.
Chatbots: Einsatzmöglichkeit in der Kommunikation?
Sogenannte “Bots” sind Programme oder Anwendungen, die bestimmte Aufgaben selbstständig und automatisiert ausführen. Hochgekocht war das Thema Social Bots, also ein anscheinend menschlicher Account (z. B. vorgegaukelt eines Politikers), hinter dem sich aber eben ein Computerprogramm versteckt und das eigenständig Nachrichten oder Tweets sendet - und nicht immer positive. Bitkom sieht allerdings in den Chatbots in Verbindung mit Messenger-Diensten (wie dem Facebook-Messenger oder Skype oder WhatsApp) einige Chancen für Unternehmen. Timm Lutter, Bitkom-Bereichsleiter für Consumer Electronics und Digital Media, meint zumindest, dass “Chatbots sowohl für Unternehmen als auch für Kunden ein Gewinn sind. Unternehmen können mit Chatbots ihre Kommunikation effizienter gestalten und Verbraucher kommen mit einfachen Fragen an das gewünschte Produkt.”
(Foto: Screenshot Biz Factory, Agentur aus München, die für Startups und Unternehmen Chatbots für Marketing & Vertrieb, Support, Marktforschung oder Teamorganisation entwickelt.)
HR-Report 2017 mit dem Schwerpunkt “Kompetenzen für die digitale Welt”
Die Digitalisierung hält überall Einzug - auch und vor allem im HR-Bereich, also Personalmanagement. Laut des aktuellen HR-Reports von IBE und der Hays AG bestehen die wichtigsten Herausforderungen bei der Gestaltung des digitalen Wandels im Managen der immer komplexer werdenden Zusammenarbeit ihrer Mitarbeiter (58%) und die bestehende Führungskultur an flexible Arbeitsmodelle anzupassen (53%).

Deutscher Medizinjournalisten-Preis 2016
Der Verband der Medizin- und Wissenschaftsjournalisten (VMWJ) und die Bayer Vital GmbH haben den Deutschen Medizinjournalisten-Preis 2016 ausgeschrieben. Gesucht werden Beiträge aus Print- und Online-Journalismus, die sich kritisch, allgemeinverständlich und objektiv mit einem Thema aus dem Bereich Medizin und Gesundheit auseinandersetzen.
Ansgar Jonietz ist “Manager des Jahres”
Vom Gesundheitswirtschaftsmagazin kma (Georg Thieme Verlag) ist Ansgar Jonietz, Gründer, Alleingesellschafter und Geschäftsführer von “Was hab‘ ich?”, zum “Manager des Jahres 2016” ausgezeichnet worden. Sein in 2011 gegründetes Start-up übersetzt Befunde für Patienten, so dass sie sie wirklich verstehen können. An der Übersetzungsarbeit beteiligen sich ehrenamtliche Medizinstudenten und Ärzte.
Takeda stärkt globales Onkologie-Portfolio
Takeda startet im neuen Jahr gleich mit einem Übernahmevorstoß. Das Unternehmen möchte den US-Pharmahersteller Ariad übernehmen. Der Wert der geplanten Fusion beträgt ca. 5,2 Mrd. US-Dollar. Ariad verfügt u.a. über das Leukämie-Medikament Iclusig. Außerdem ist ein neues Arzneimittel gegen Lungenkrebs in der Pipeline, über dessen Zulassung bis Ende April entschieden werden - und als “Blockbuster” gelten soll.
Pfizer übernimmt Antiinfektiva-Portfolio von AstraZeneca
Pfizer hat die Entwicklungs- und Vermarktungsrechte an den Antiinfektiva von AstraZeneca übernommen. Dr. Andreas Ludäscher, Geschäftsführer Pfizer Pharma PFE GmbH, betont: “Bereits jetzt können wir Ärzten und Patienten in Deutschland etwa 15 Antiinfektiva zur Verfügung stellen und durch die Übernahme wird das Angebot in diesem bedeutenden Therapiebereich erweitert. Zudem bestätigt die Übernahme den strategischen Fokus unserer Investitionen und schafft Potenzial für nachhaltiges Umsatzwachstum für den Geschäftsbereich Pfizer Essential Health.”
Studien zur Innovationskraft
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat sich zwei Studien angesehen - den "Science Technology and Innovation Outlook 2016" der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) und die "Innovationserhebung des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW)" - und zieht für die deutsche Innovationskraft ein positives Fazit. Laut der OECD-Studie gehört Deutschland zu den fünf Ländern, die weltweit am meisten in FuE (Forschung und Entwicklung) investieren (2015: FuE-Ausgaben erstmals bei 3% des Bruttoinlandsprodukts). Die OECD  benennt sechs Bereiche als "globale Megatrends" für die Forschung: Digitale Wirtschaft und Gesellschaft, Nachhaltiges Wirtschaften und Energie, Innovative Arbeitswelt, Gesundes Leben, Intelligente Mobilität und Zivile Sicherheit.
Kooperation mit Fokus auf schnellere Entwicklung von onkologischen/immunonkologischen Prüfsubstanzen
EMD Serono, das biopharmazeutische Geschäft von Merck in den USA und Kanada, erhält als erstes Unternehmen Zugang zur Forschungsplattform APOLLO (Adaptive Patient-Oriented Longitudinal Learning and Optimization) des MD Anderson Cancer Centers der University of Texas. Die Kooperation ist auf drei Jahre angelegt mit dem Ziel, Prüfsubstanzen für Krebstherapien bei den vier Tumorarten Brust- und Darmkrebs, sowie Glioblastom und Leukämie schneller entwickeln zu können.
Digital Health: Möglichkeiten pushen
Die Thieme Gruppe würde von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe sicher Lob für ihr neues Projekt erhalten: Thieme investiert im Rahmen einer Zwischenfinanzierung mit dem HTGF (High-Tech Gründerfonds) und anderen Geldgebern über eine Million Euro in die LifeTime-Technologie. Konkret in die connected-health.eu GmbH, die ein System entwickelt haben, das den papierlosen Austausch medizinischer Dokumente ermöglicht. Gröhe hatte kürzlich in der FAZ geschrieben: “… gegenwärtig wird die Mehrzahl der 5 Milliarden Behandlungsdokumente im Jahr zwischen Arztpraxen, Laboren und Krankenhäusern per Fax oder Brief übermittelt. Das ist aus Sicht des Datenschutzes keine befriedigende Lösung. Wenn wir 150.000 Arztpraxen, 2,3 Millionen sonstige Gesundheitsberufe, 2.000 Krankenhäuser, 20.000 Apotheken und über 70 Millionen gesetzlich Versicherte digital vernetzen, verbessert das auch den sicheren Umgang mit Daten. Künftig sollen alle digital erfassten medizinischen Daten doppelt verschlüsselt, Zugriffe durch den Arzt protokolliert werden. Das im E-Health-Gesetz festgeschriebene System wird seit kurzem getestet. Sind die Tests erfolgreich, wird die neue Telematikinfrastruktur ab Sommer schrittweise deutschlandweit eingeführt.”
COMPRIX Campus
In diesem Jahr gibt es ein neues Format vor der Comprix Preisverleihung: Den Comprix Campus mit dem Motto “The Creative Destruction of Healthcare”. Anspruch ist es, “die Idee des COMPRIX, der nun mit dem entsprechenden Rahmenprogramm dazu beiträgt, auch das passende “Handwerkszeug” zu vermitteln, damit Kreativität stattfinden kann.”
Foto: DAK/Wigger
Zusatznutzen neuer Medikamente: Die ewige Diskussion
Der GKV-Spitzenverband findet, dass zum Stichtag Mitte Dezember 2016 keine überzeugenden Ergebnisse der frühen Nutzenbewertung vorliegen: Es lagen 129 Erstattungsbeträge für neue Medikamente vor, ein Drittel verfügt über einen belegten Zusatznutzen, ein Drittel hat keinen Zusatznutzen und ein weiteres Drittel zeigt eine nach Patientengruppen gemischte Situation von belegtem und keinem belegten Zusatznutzen. Ein gefundenes Fressen für den “Pharmakontrolleur” (zitiert vom Deutschlandfunk) und IQWiG-Leiter Prof. Jürgen Windeler. Er fordert eine vierte Hürde. Denn “es ist in gewisser Weise ein deutscher Sonderweg, hier keine – noch mal dieser Begriff – vierte Hürde einzuführen. Aber die Politik hat sich bisher entschieden, diesen Weg nicht zu gehen, weil sie der Auffassung ist, dass deutschen Patienten eben alle Optionen sozusagen, auch Optionen, die vielleicht nicht besser sind als bisherige, zur Verfügung stehen sollten. Das ist ein gewisses Charakteristikum dieses Gesundheitssystems. Ich will das im Moment nicht bewerten. Fakt ist aber, dass wir deshalb sehr viele Medikamente haben, und Fakt ist auch, dass wir dann Medikamente haben und feststellen müssen, na ja, die sind nicht besser als das, was wir schon haben.” Der BPI und vfa sehen das anders.
MAA-Report: Weniger Zulassungen 2016
Die EMA hat im vergangenen Jahr 53 neue Arzneimittel zugelassen – Generika und Informed-Consent-Arzneimittel nicht mitgerechnet. Ohne die seit 2016 im MAA-Report erstmals erfassten Biosimilars (4 Zulassungen) wurden 49 Neuzulassungen verzeichnet. Das ist rund ein Fünftel weniger als 2015 (62 Arzneimittel).
Der MAA-Report informiert zeitnah über Arzneimittel im EU-Zulassungsverfahren. .... weiter
Informationsbeschaffung der Ärzte: Immer mehr Ärzte nutzen täglich das Internet aus beruflichen Gründen
48,2% der befragten Ärzte nutzten 2016 das Internet täglich aus beruflichem Anlass. Im Jahr 2014 waren das noch 39,5%. Doch nicht nur die Häufigkeit, sondern auch die Dauer der Internetnutzung hat sich intensiviert. Das zeigt die Befragung Mediennutzung & Informationsverhalten niedergelassener Allgemeinmediziner, Praktiker und Internisten (API‘s), die der PM-Report im vergangenen Jahr durchgeführt hat. In der 8. Welle (von Januar bis Dezember 2016) der Studie hat der PM-Report 1087 Allgemein- und Praktische Ärzte sowie Internisten befragt. Eine Übersicht über die Fragen finden Sie hier.
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