SUCHE
los
 
Ihr Profil Abonnieren Mediadaten Kontakt
28. August 2016   Sie sind nicht eingeloggt    
  Zugangsname:
   
  Passwort:
   
  Passwort vergessen?
Gesundheitswesen
Personen und Daten
Markt + Umfeld
Kassen
Firmen
Agenturszene
Arbeitshilfen
Außendienst
Dienstleistungen
Pharmamarketing
Public Relations
Zielgruppen
Medien
Mediaanalysen
Beruf + Karriere
 
Offener Bereich
Bessere Gesundheit durch "App vom Arzt"?
...und weitere Meldungen
Geschlossener Bereich
Pfizer auf Einkaufstour
Diese Woche geht Pfizer "einkaufen": Erst hat das Unternehmen Medivation, ein biopharmazeutisches Unternehmen, für ca. 14 Mrd. US-Dollar gekauft und nun hat es entzündungshemmende Wirkstoffe und bereits zugelassene Medikamente wie Zinforo von AstraZeneca erworben. Pfizer will dadurch mehr Fokus auf globale Gesundheitsbedürfnisse legen und AstraZeneca konzentriert sich wiederum auf seine drei Kernindikationen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Onkologie und Impfstoffe.
Alpbacher Gesundheitsgespräche: Allheilmittel Gesundheitsdaten?
Das Europäische Forum Alpbach hat in seiner Reihe "Gesundheitsgepräche" darüber diskutieren lassen, was eine digital vernetzte Medizin für "radikal neue" Perspektiven im Gesundheitswesen ermöglichen kann. Notwendig ist die "Loslösung von überholten 'Mythen' und eine Neuorientierung hin zu ungewohnten, oft komplexen Fakten. Neue medizinische Versorgungswege und -ziele verändern etablierte Zuständigkeiten und erfordern grundlegende strukturelle Reformen des Gesundheitswesens."
Medizinprodukte: Neue Verfahrensregelungen gelten ab sofort
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat gestern (23.08.) verkündet, dass die Verfahrensregelungen, nach denen zukünftig neue Untersuchungs- und Behandlungsmethoden mit Medizinprodukten hoher Risikoklasse nach § 137h SGB V zu bewerten sind, in Kraft getreten sind. Online gibt es nun ein Formular, dass Krankenhäuser benutzen müssen, um dem G-BA Infos zur Methode zu übermitteln. Danach wird ein Bewertungsverfahren durchgeführt.
Grafik: DDG
Einige Meinungen zum AM-VSG
An geplanten Gesetzen scheiden sich eigentlich immer die Geister. Das vom Bundesgesundheitsministerium (BMG) vorgelegte Gesetz zur Stärkung der Arzneimittelversorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung (AM-VSG) sieht z. B. vor, dass die ausgehandelten Beträge zwischen GKV-Spitzenverband und Pharmaunternehmen nur "denjenigen Institutionen des deutschen Gesundheitswesens zur Verfügung gestellt werden, die sie zur Erfüllung ihrer gesetzlichen Aufgaben benötigen." Das war eine Abmachung des Pharmadialogs und schon länger bekannt. Nach und nach geben nun verschiedene Stellen ihre Kritik ab. Ein Verbund aus medizinischen Fachgesellschaften meint: "Wir empfehlen, dass die medizinische Plausibilität der Ergebnisse dieser geheimen Verhandlungen am Ende unter Einbindung der medizinischen Fachgesellschaften geprüft wird."
Foto: Bettina Volke
Neuer Pressesprecher für den BAH
Der Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller e. V. (BAH) hat ab dem 15. Oktober einen neuen Pressesprecher: Christof Weingärtner (44, Foto: Bettina Volke) wird auch die Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im BAH leiten, die nun in der Berliner Geschäftsstelle untergebracht ist.
Pfizer schnappt sich Medivation 
Im Bieterkampf um Medivation, einem biopharmazeutischen Unternehmen mit Sitz in San Francisco und auf Arzneimittel in bisher weniger üppig besäten Indikationen spezialisiert, hat sich Pfizer durchgesetzt - mit ca. 14 Mrd. US-Dollar. Sanofi war im Bieterrennen dabei, aber laut Medienberichten wollte Medivation "auf keinen Fall von Sanofi übernommen werden."
Die Andersartigkeit von Digital-Health-Anwendungen
Die Bertelsmann Stiftung nimmt sich die Digital-Health-Anwendungen vor und möchte mit einer sechsstufigen Analyse "eine faktenbasierte Grundlage für die Diskussion über die bestehenden und teils inkompatiblen Rahmenbedingungen für Digital-Health-Anwendungen schaffen. Es soll dazu beitragen, den Zugang der Bürger zu Innovationen zu erleichtern, die Produktivität in der Gesundheitsversorgung zu steigern und den Wirtschaftsstandort zu fördern. Dazu werden die Perspektiven Wirtschaftsförderung, Public Health und Verbraucher(-schutz) berücksichtigt." Ein Grund dafür, warum es noch nicht so recht mit Digital Health funktioniert, sieht die Stiftung in der "Andersartigkeit" der digitalen Anwendungen.
Weiterhin Druck auf STADA
Das Main-Echo betitelt es als "Nervenkrieg um Stada erreicht Höhepunkt". Die Pharmazeutische Zeitung sieht die Lage als "Machtkampf um Aufsichtsrat tobt". Der Investor Active Ownership Capital  (AOC) - der fünf Prozent am Unternehmen besitzt - will nämlich den Aufsichtsrat komplett neu besetzen, aber  Aufsichtsratschef Martin Abend bleibt bei seiner Linie. Und die sieht vor, dass er und sein Stellvertreter Carl Ferdinand Oetker dabei bleiben.
Gelbe Liste online: Schneller Zugriff auf Fachinformationen
Um Arzneimitteltherapiesicherheit gewährleisten zu können, ist die umfassende Information von Ärzten, Pflegepersonal und Patienten notwendig. Unter gelbe-liste.de gibt es ca. 14.000 Fachinformationen für Fachkreise und mehr als 5.000 Packungsbeilagen für Verbraucher. Insgesamt verfügt das Internetportal über Details zu mehr als 120.000 apotheken- und rezeptpflichtigen Präparaten.
Foto: AOK-Mediendienst
Aktionsplan AMTS 2016 – 2019
Da scheint Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe ganz schön zufrieden zu sein: "... Mit dem neuen Aktionsplan zur Arzneimitteltherapiesicherheit treiben wir gemeinsam die Patientensicherheit in Deutschland weiter voran." Bis 2019 sollen nun u.a. die Informationen über Arzneimittel und die Kennzeichnung von Arzneimitteln verbessert werden sowie im Bereich der Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) geforscht werden. Bereits bekannt und viel angepriesen ist der Medikationsplan, der nun ab Oktober für Patienten umgesetzt werden soll, die mehr als drei Medikamente verordnet bekommen. So die digitale Ausgangslage will, soll das dann auch in 2018 endlich auf der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) verankert werden.
Apotheken haben ein Personal-Problem
Laut der aktuellen APOkix-Umfrage finden Apothekenleiter nur schwer geeignetes Personal. Vor allem Vollzeitstellen sind nicht schnell und einfach zu besetzen. Denn sechs von zehn Apothekenangestellten arbeiten in Teilzeit. Ob da das im Juni aktualisierte Berufsbild durch die Bundesapothekerkammer Abhilfe schaffen oder die Imagekampagnen der ABDA die Werbetrommel beim Nachwuchs rühren kann?
Kooperation mit Flying Health Incubator
Gesundheitsversorgung neu denken: Das will Sana und kooperiert mit dem Flying Health Incubator (FHI) in Berlin. Sana gehört neben der AUDI AG, der Agaplesion gAG, medatixx und der Signal Krankenversicherung a.G. zu den Gründungspartnern des FHI. Der stellvertretende Vorsitzende des Vorstandes der Sana Kliniken AG, Thomas Lemke, sieht "die Kooperation mit dem Incubator als ein zentrales Element der parallel entstehenden Digitalstrategie, um Raum für die Entwicklung neuer Modelle zur Gesundheitsversorgung zu schaffen."
Rare Disease Song
Sanofi Genzyme hat zum diesjährigen Rare Disease Day ein Lied mit den Worten von Patienten, Angehörigen und Ärzten erstellt. Der Song "Nicht allein" und das zugehörige Musikvideo gibt es nun zu sehen. Das Lied ist Teil der Aktion mit dem Motto "Join us in making the voice of rare diseases heard" und soll die Aufmerksamkeit für seltene Erkrankungen weiter stärken und die Betroffenen unterstützen.
Biosimilars: Vorsicht besser als Nachsicht
Die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie e.V. (DGRh) sieht den ablaufenden Patentschutz für einige Biologika gegen Rheuma kritisch. In Deutschland sind derzeit 13 Biologika gegen Rheuma zugelassen. Durch den dann möglichen Einsatz von Biosimilars - also die Folgepräparate von Biopharmazeutika, deren Wirkstoff vergleichbar mit dem Wirkstoff des bereits zugelassenen biotechnologisch hergestellten Arzneimittels ist - könne es bei Patienten zu unerwarteten Reaktionen wie Allergien kommen. Deswegen fordert die Gesellschaft u.a., dass auch Biosimilar-Hersteller ihre Daten in vorhandene Register einpflegen sollen und Ärzte wegen fehlender Langzeitdaten Biosimilars nur "unter strenger Kontrolle" verordnen dürfen.
EMA-Bericht zu RWD
Die europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) plant einige Arzneimittel schneller zur Zulassung zu bringen. Betroffen sind solche Medikamente, die für eine eng begrenzte Patientengruppe gedacht sind und trotz weniger Daten zugelassen werden sollen. Das soll dann im Nachgang durch sogenannte Real World Data (RWD) nachgeholt werden. Das Institut für Qualität für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) findet, dass im EMA-Bericht zu dem Thema die Zweifel nicht ausgeräumt werden können und sieht sich in seiner ablehnenden Meinung bestätigt: "RWD nach der Zulassung zu generieren und so zu nutzen, dass sie belastbare Aussagen zu Nutzen und Schaden ermöglichen, ist aber ein zentrales Element des Adaptive-Pathways-Konzepts. Wenn dieses noch immer fehlt, wäre es höchste Zeit, innezuhalten und das ganze Konzept noch einmal zu überdenken, anstatt – wie von der EMA geplant – weitere Wirkstoffe in die Beratungen zu Adaptive Pathways einzuschließen."
MAA-Report: So schnell kann es gehen - acht Monate bis zur EU-Zulassung
So schnell wie jüngst AstraZenecas Krebsarznei Tagrisso hat es im gesamten Jahr 2015 kein neues Arzneimittel in der EU zur Zulassung gebracht. Die Quartalsbilanz im aktuellen MAA-Report zeigt: Die potentiell kürzeren Bearbeitungszeiten, wie sie die EMA für bestimmte Arzneimittel gewährt, stehen nicht nur auf dem Papier.

Auf zwei Extra-Datenblättern dokumentiert der MAA-Report (Nr. 7 vom 18.04.2016) die Zulassungen durch die Europäische Kommission im 1. Quartal 2016 nach Indikationen sortiert und stellt sie dem jeweiligen Zulassungsstatus in den USA gegenüber. Ein weiteres Extra-Datenblatt listet die FDA-Zulassungen des Quartals und nennt dazu den Zulassungsstatus in der EU. Die nächste Ausgabe erscheint am 17. Mai 2016.

Der MAA-Report informiert zeitnah über Arzneimittel im EU-Zulassungsverfahren. .... weiter
Welches die drei wichtigsten Informationsquellen bei Diagnostik und Therapie für Ärzte sind
Wenn es darum geht, sich Informationen über Diagnostik und Therapie in der täglichen Praxistätigkeit zu beschaffen, dann beurteilen Ärzte/innen Fortbildungsveranstaltungen, Fachzeitschriften und Kongresse als wichtigste Informationsquellen. Geht es dagegen um Praxisführung und Standespolitik, dann ist das Gespräch mit Kollegen am wichtigsten.

In der 7. Welle (von September bis Dezember 2015) der Befragung zur Mediennutzung und zum Informationsverhalten hat der PM-Report  334 niedergelassenen Ärzte/innen befragt. Eine Übersicht über die Fragen finden Sie hier.

Weitere Informationen: http://pm-report.de/studie-informationsverhalten.php oder per E-Mail: elke.magnus@pm-report.de

Newsletter vom PM-Report: Der PM-eReport
Der Newsletter vom PM-Report. Aktuelle Berichte zu wichtigen Themen des Pharmamarketing. Erscheint zweimal pro Monat (mit Ausnahme im Juli/August und Dezember/Januar). Kommt per E-Mail. Jetzt kostenlos bestellen.
PM-Report Banner Abo
Datenbanken
home AGBs Impressum Datenschutz E-Mail Copyright Service © PM-Report 2006-2016 
PM-Report Abo