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2. July 2016   Sie sind nicht eingeloggt    
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Stabwechsel bei zwei Krankenkassen
Bei der DEUTSCHEN BKK tritt der Vorstandsvorsitzende Achim Kolanski in den Ruhestand ab. Bis zum 1. Januar 2017, zu dem Zeitpunkt wird die Fusion mit der BARMER GEK gültig, schwenkt der bisherige Stellvertreter Guido Frings das Zepter. Bei der DAK-Gesundheit ist Andreas Storm neuer stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Kasse, die sich mit der BKK Beiersdorf zusammengeschlossen hat.
LSG bestätigt G-BA
Das Landessozialgericht Berlin-Brandenburg (LSG) hat den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) bestätigt. Konkret geht es um die Therapie von Dipyridamol in Kombination mit ASS. Die frühe Nutzenbewertung im Vergleich zur Monotherapie mit einem Thrombozytenaggregationshemmer (ASS oder Clopidogrel) ergab keinen Zusatznutzen. Prof. Josef Hecken, unparteiischer G-BA-Vorsitzender, findet das Urteil als richtungsweisend: "Dieses Urteil des LSG ist eine richtungsweisende Entscheidung zur Abgrenzung der arzneimittelrechtlichen Zulassung von der dem G-BA obliegenden Beurteilung des spezifisch krankenversicherungsrechtlichen Nutzens von Arzneimitteln. Es trägt damit in grundsätzlicher Weise zur Klärung der Bindungswirkung der Zulassung und deren Reichweite bei."
kma online: Erneuerung zum Jubiläum
Zum 20-jährigen Jubiläum des "kma Das Gesundheitswirtschaftsmagazins" vom Georg Thieme Verlag ist der Onlineauftritt frischer gemacht worden. Kirsten Gaede aus der kma Redaktion sagt, dass es "wichtig war, dass die Beiträge der Leser prominent platziert sind. Wir möchten ihnen eine Plattform bieten, auf der sie mit anderen Akteuren aus der Gesundheitswirtschaft debattieren und Diskussionen anstoßen können."
WIdO-Studie: Transparenz von nationalen Erstattungspreisen gefordert
Für die aktuelle Studie des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) und der Technischen Universität Berlin sind die umsatzstärksten patentgeschützten Arzneimitteln in Deutschland mit denjenigen aus fünf anderen Ländern – Dänemark, Frankreich, Großbritannien, Niederlande und Österreich – verglichen worden. Und dabei zeigte sich, dass die nach dem Bruttoinlandsprodukt (BIP) adjustierten Herstellerabgabepreise zwischen 16% (Großbritannien) und 27% (Dänemark) unterhalb der deutschen Preise liegen. Das Institut berechnete für Deutschland ein Einsparungspotential von 2,2 Mrd. Euro für alle wirkstoffgleichen Präparate. Helmut Schröder, stellvertretender Geschäftsführer des WIdO, fordert als Konsequenz, dass die Pharmaunternehmen die nationalen Erstattungspreise veröffentlichen müssen.
Vorstandswechsel bei Fresenius
Gestern (26.6.16) ist es noch bekannt gegeben worden: Ab Freitag, den 1. Juli 2016, übernimmt Stephan Sturm (52, Foto) das Amt als Vorstandsvorsitzender (CEO) bei Fresenius. Sein Vorgänger Dr. Ulf M. Schneider (50) verlässt das Unternehmen auf eigenen Wunsch.
Foto: ABDA
Aktualisiertes Apotheker-Berufsbild
Die Bundesapothekerkammer (BAK) hat das Berufsbild für Apothekerinnen und Apotheker aktualisiert. Denn jeder fünfte Apotheker arbeitet mittlerweile außerhalb einer öffentlichen Apotheke. Dazu gehören insbesondere die pharmazeutische Industrie, Prüfinstitutionen, die Bundeswehr, die öffentliche Gesundheitsverwaltung, Universitäten und andere wissenschaftliche Einrichtungen sowie Bildungseinrichtungen. In dem erweiterten Berufsbild wird betont: "Zur Sicherung und Verbesserung der Versorgungsqualität arbeiten Apotheker sowohl untereinander als auch mit Ärzten und Angehörigen anderer Gesundheitsberufe sowie Akteuren des Gesundheitswesens kollegial zusammen. Zudem arbeiten sie in staatlichen Gremien, in der Selbstverwaltung sowie anderen Einrichtungen – auch auf internationaler Ebene – mit."
2. Women’s Conference 2016
Die "Women’s Conference" richtet sich an Apothekenleiterinnen und weibliche Führungskräfte aus der Pharma-Industrie. Themen dieses Jahr sind "Teamführung", "Chancen der Digitalisierung" und "Entdeckung von Potenzialen". Die Veranstaltung findet am 28. September 2016 in Köln statt.
esanum übernimmt Mobile Event Guide
Das Online-Ärzte-Netzwerk esanum hat das Sart-up Mobile Event Guide übernommen, das Apps für Veranstaltungen wie Kongresse, Konferenzen und Workshops entwickelt. Und diese werden nun zielgruppengenau für medizinische Veranstaltungen verwendet. Tom Renneberg, Geschäftsführer von esanum, will "dieses Know-how und die Technologie nutzen und die App gezielt an die Bedürfnisse der Medizin- und Pharmabranche anpassen."
Hasso-Plattner-Institut rüstet auf
Das Hasso-Plattner-Institut (HPI) will mehr im Digital Health-Bereich tun. Bisher gibt es das Studienfach IT-Systems Engineering mit einem Zusatzstudium Design Thinking, das die Studenten zu IT-Experten ausbildet. Nun sollen aber bestimmte Themen - wie Medizin - dazukommen, um sich auch Wissen in den speziellen Bereichen anzueignen. Prof. Hasso Plattner (72), der das Institut 1998 gegründet und auch SAP mitgegründet hat, erklärt sein Vorhaben: "Man kann, um ein Beispiel zu erwähnen, keine leistungsfähigen IT-Systeme für die Medizin entwickeln, ohne entsprechendes Domänenwissen. Also wollen wir in Zukunft auch IT-Ingenieure am HPI ausbilden mit dem erforderlichen medizinischen Hintergrund. Dazu laufen auch schon Gespräche mit der Charité und dem neuen Berlin Institute of Health (BIH), einen gemeinsamen Masterstudiengang im Bereich Digital Health zu etablieren."
Am Transparenzkodex scheiden sich die Geister
Der FSA, dem 54 Pharmaunternehmen angehören, hat sich seit seiner Gründung in 2004 einige Kodizes auferlegt, um die Zusammenarbeit von Herstellern mit Ärzten und Patientenorganisationen zu regeln. Bis Ende Juni werden die Firmen ihre Leistungen des letzten Jahres an die Ärzteschaft, andere Fachkreisangehörige sowie medizinische Organisationen und Einrichtungen offenbaren. Der FSA-Geschäftsführer Dr. Holger Diener betont via Twitter: "#Patienten haben ein Recht auf #Transparenz der #Leistungen von #Pharma-Firmen an #Mediziner." Pharma Fakten, eine Initiative von deutschen Arzneimittelherstellern, findet, dass durch den Kodex "Maßstäbe" gesetzt werden. Andere sehen das in einem weniger günstigeren Licht, wie Kathrin Vogler, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, die dahinter "eher eine große Imagekampagne" wittert.
Europäischer Rat möchte, "dass Patienten Zugang zu notwendigen Medikamenten haben"
"Dies sei aber nicht immer der Fall, sondern für bestimmte Therapien, wie Hepatitis C, sind die Preise zu hoch", wie in einem halbminütigen Filmchen beschrieben wird. Aus diesem Grund ruft der Rat die Mitgliedsländer dazu auf, "dass die Behörden und Leistungsträger freiwillig bei der Preisgestaltung und Erstattung von Medikamenten zusammen arbeiten, um so dazu beizutragen, Medikamente erschwinglich zu lassen und einen guten Zugang zu ihnen zu garantieren." Einer der deutschen Leistungsträger hierzulande, der GKV-Spitzenverband, findet das gut. Denn in Zukunft sollen Gespräche zwischen wichtigen Stakeholdern über eine künftige Arzneimittelversorgung etabliert werden. Johann-Magnus v. Stackelberg, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des GKV-Spitzenverbandes, fordert gleich: "Dabei gehören die Kostenträger dann auf jeden Fall mit an den Tisch – und zwar nicht nur als Gäste, sondern als gleichberechtigter Gesprächspartner."
GKV-Spitzenverband möchte Heilmittelversorgung verbessern
Der GKV-Spitzenverband hat in der vergangenen Woche (9. Juni) ein Positionspapier veröffentlicht, in dem betont wird: "Die aktuelle politische Diskussion zur Weiterentwicklung der Heilmittelversorgung sollte genutzt werden, um rechtzeitig die Weichen für eine patientenorientierte Verbesserung der Heilmittelversorgung zu stellen. Dabei ist dringend auch die langfristige Finanzierbarkeit durch die Versichertengemeinschaft in den Blick zu nehmen." Bisher scheint die Diskussion aber nicht so entbrannt zu sein. "Unternehmen praxis" bewertet die Vorschläge des Verbands als ein "trojanisches Pferd".
Diskussion über Forschung an nicht-einwilligungsfähigen Patienten
Am Morgen dieses Mittwoches (8.6.2016) hat der Patientenbeauftragte Karl-Josef Laumann im Deutschlandfunk (DLF) betont, dass die Forschung mit Demenz-Patienten "relativ leichte Untersuchungen" seien und "es nicht um eine lebensverbrauchende Forschung geht, sondern eine lebensbegleitende." Durch diese Forschung soll die Krankheit besser verstanden werden. Wolfgang Maier, Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Uniklinik Bonn, meinte im Interview mit der DAZ: "Arzneimittelstudien bei Menschen, die nicht mehr einwilligungsfähig sind, sind notwendig, um auch für solche besonders schweren Krankheitszustände die Chancen des medizinischen Fortschritts zu nutzen. Sie können aber nur unter sehr engen Bedingungen möglich sein…" Das Thema ist höchst emotional und ethisch besetzt. Kritiker werfen den Befürwortern einen "Tabubruch" vor. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe hat gestern (26.6.16) in einem Interview mit dem Tagesspiegel betont: "Es sollte erlaubt sein, dass Menschen im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte in Studien einwilligen, die später nicht ihnen selbst, womöglich aber ihren Kindern nutzen, etwa im Fall einer vererbbaren Krankheit."
MAA-Report: So schnell kann es gehen - acht Monate bis zur EU-Zulassung
So schnell wie jüngst AstraZenecas Krebsarznei Tagrisso hat es im gesamten Jahr 2015 kein neues Arzneimittel in der EU zur Zulassung gebracht. Die Quartalsbilanz im aktuellen MAA-Report zeigt: Die potentiell kürzeren Bearbeitungszeiten, wie sie die EMA für bestimmte Arzneimittel gewährt, stehen nicht nur auf dem Papier.

Auf zwei Extra-Datenblättern dokumentiert der MAA-Report (Nr. 7 vom 18.04.2016) die Zulassungen durch die Europäische Kommission im 1. Quartal 2016 nach Indikationen sortiert und stellt sie dem jeweiligen Zulassungsstatus in den USA gegenüber. Ein weiteres Extra-Datenblatt listet die FDA-Zulassungen des Quartals und nennt dazu den Zulassungsstatus in der EU. Die nächste Ausgabe erscheint am 17. Mai 2016.

Der MAA-Report informiert zeitnah über Arzneimittel im EU-Zulassungsverfahren. .... weiter
Welches die drei wichtigsten Informationsquellen bei Diagnostik und Therapie für Ärzte sind
Wenn es darum geht, sich Informationen über Diagnostik und Therapie in der täglichen Praxistätigkeit zu beschaffen, dann beurteilen Ärzte/innen Fortbildungsveranstaltungen, Fachzeitschriften und Kongresse als wichtigste Informationsquellen. Geht es dagegen um Praxisführung und Standespolitik, dann ist das Gespräch mit Kollegen am wichtigsten.

In der 7. Welle (von September bis Dezember 2015) der Befragung zur Mediennutzung und zum Informationsverhalten hat der PM-Report  334 niedergelassenen Ärzte/innen befragt. Eine Übersicht über die Fragen finden Sie hier.

Weitere Informationen: http://pm-report.de/studie-informationsverhalten.php oder per E-Mail: elke.magnus@pm-report.de

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