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19. Mai 2012   Sie sind nicht eingeloggt    
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Bundesbericht Forschung und Innovation 2012
Laut dem "Bundesbericht Forschung und Innovation 2012" stehen die Zeichen für Forschung und Innovation auf Expansionskurs. So hat Deutschland bei der Zahl der wissenschaftlichen Publikationen im Verhältnis zur Einwohnerzahl erstmals die USA überholt. Diese Entwicklung würde auch zeigen, dass die Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen ihre Leistungsfähigkeit in den vergangenen Jahren erheblich gesteigert haben, freut sich Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).
Foto: AOK-Mediendienst
OTC-Markt: Mär über Krisenfestigkeit
Laut den Marktforschern von Kalorama ist der OTC-Markt in den letzten drei Jahren nur um 3,5% gewachsen. Das finden die Experten deswegen verwunderlich, weil dem OTC-Markt eigentlich immer nachgesagt wird, in Krisenzeiten stabil zu sein und sogar zu wachsen.
Effizienzsteigerungsprogramm für Merck Serono
Merck möchte es anpacken: Bei Merck Serono sollen ab 2014 jährlich 300 Mio. Euro eingespart werden. Und das Ziel der gesamten Merck-Gruppe für 2014 sind Umsatzerlöse von rund 10,35 Mrd. bis 10,7 Mrd. Euro. Karl-Ludwig Kley, Vorsitzender der Geschäftsleitung von Merck, will das Unternehmen dadurch stärken: "Merck muss sich bislang nicht gekannten Marktveränderungen und zunehmendem Wettbewerb in wichtigen Produktbereichen stellen. Gegenwärtig sind wir in der vorteilhaften Lage, dass wir diesen Herausforderungen aus einer Position der relativen Stärke heraus begegnen können. Wenn wir jetzt nicht sehr schnell reagieren, werden wir diese Probleme von einer viel schwächeren Ausgangsposition angehen müssen..."
Foto: TK
AOK-Rabattverträge: Achte Runde eingeläutet
Die AOK legt wieder los - und zwar mit der achten Runde Rabattverträge. Dieses Mal handelt es sich um 19 Wirkstoffe und Wirkstoffkombinationen mit einem jährlichen AOK-Umsatzvolumen von rund 550 Mio. Euro. Die neuen Verträge sollen am 1. Oktober starten.
Medikamenten-Onlinekauf: Tendenz steigend
Die Nielsen Company stellt dem Arzneiversand eine gesunde Prognose bis 2020 aus: Laut ihrer Berechnung wird in den nächsten Jahren der Arzneiversand besser als der Markt der stationären Apotheken wachsen. Die Versandapotheker können bis 2020 mit einem Umsatzanstieg um 110% und mit einem Absatzanstieg um 122% im Vergleich zu 2010 rechnen.
BARMER GEK schreibt zum dritten Mal aus
Die BARMER GEK startet in ihre dritte Ausschreibungsrunde: Sie umfasst 96 Wirkstoffe, deren jährliches Umsatzvolumen bei rund 382 Mio. Euro liegt. Damit will die Kasse auch weiter die Arzneimittelkosten senken, so gibt sie nach eigenen Angaben jährlich über 4 Mrd. Euro für die Arzneimittelversorgung aus.
Foto: DAK/Wigger
Pharma-Trends 2012: Branche in einer Art Schockstarre
Pharmamanager sind sich sehr wohl darüber bewusst, dass das aktuelle Geschäftsmodell nicht mehr funktionstüchtig ist. In der Booz & Company Studie "Pharma-Trends 2012" sehen das zumindest 68% der befragten Branchenmanager so. U.a. laufen bis zum Jahr 2015 Patente mit einem weltweiten Umsatz von rund 126 Mrd. Euro aus. Doch nur 58% der Verantwortlichen machen sich ein bis drei Jahre vor Ablauf des Patentschutzes Gedanken über die Vermarktung ihres dann nicht mehr exklusiv angebotenen Wirkstoffes, fand die Studie heraus. Doch das ist einfach viel zu spät, urteilt Rolf Fricker, Partner und Pharmaexperte bei Booz & Company. Er appelliert an die Unternehmen: "Blockbuster mit Anwendungspotenzial für ein breites Patientenspektrum sind immer schwerer zu entwickeln. Die Konzerne müssen dringend eine strategische Antwort darauf finden, wie sie ihre Wirkstoffe auch nach Ablauf der Patentrechte alternativ, flexibler und vor allem erfolgreich weiter vermarkten können."
Foto: AOK-Mediendienst
Gesundheitsmonitor 2012
Der Vorsatz für einen gesunden Lebensstil ist bei den meisten Deutschen vorhanden. Aber umgesetzt wird dieser nicht wirklich. Das ist eine zentrale Erkenntnis im Gesundheitsmonitor von der Bertelsmann Stiftung und der Barmer GEK. Dr. Christoph Straub, Vorstandsvorsitzender der Barmer GEK, drückt das so aus: "Es gibt sehr viel Gesundheitsbewusstsein, aber zu wenig aktive Gesundheitskompetenz."
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