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3. September 2010   Sie sind nicht eingeloggt    
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Das lesen Patienten zum Thema Gesundheit in der Publikumspresse im September
PM-Report hat bei Publikumsmagazinen nachgeschaut, was sie im September über Gesundheit schreiben.
GKV-Verordnungen im ersten Halbjahr: Verbrauchsmengen steigen weiter an
Insight Health konnte einen kleinen Rückgang bei den abgerechneten Arzneimittel-Verordnungen in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) verzeichnen: Im ersten Halbjahr 2010 sanken diese gegenüber dem ersten Halbjahr 2009 um 0,4% auf 335,8 Mio. Verordnungen (1. Halbjahr 2009: 337,2 Mio. Verordnungen). Allerdings  beobachtet das Marktforschungsunternehmen, dass sich der Trend zu größeren Packungen fortsetzt. Denn die realen Verbrauchsmengen stiegen ungeachtet wie in den Vorjahren an.
Poker um Genzyme-Übernahme
Sanofi-Aventis würde gerne das amerikanische Biotechnologie-Unternehmen Genzyme übernehmen. Aber Genzyme ziert sich. Nun ist Sanofi an die Öffentlichkeit gegangen. In einem Brief appelliert Christopher A. Viehbacher, CEO von Sanofi, an den Chef von Genzyme, Henri A. Termeer: "... Wir glauben, dass nun der richtige Zeitpunkt für Sie und den Genzyme Vorstand ist, einen potentiellen Abschluss in Betracht zu ziehen, der für die Genzyme Aktionäre den Wert maximieren wird." Das Angebot beläuft sich auf 18,5 Mrd. US-Dollar. Genzyme hat nun auch in einem veröffentlichten Brief reagiert: "Ohne Ausnahme glaubt jedes Vorstandsmitglied, dass dies nicht die richtige Zeit ist, das Unternehmen zu verkaufen."
Foto: TK
spectrum|K-Ausschreibung: 396 Zuschläge an 51 Generikaunternehmen
Das BKK-Gemeinschaftsunternehmen spectrum|K hat in der zweiten Ausschreibung die Zuschläge für 200 Fachlose und 396 Zuschläge erteilt. Davon haben eher die bekannten Generika-Hersteller profitiert. Insgesamt sind nun 51 Unternehmen mit an Bord. Die Laufzeit der Rabattverträge beginnt voraussichtlich am 1. Januar 2011 und soll über zwei Jahre dauern.
Foto: ABDA
Stolperfalle Studien im Ausland
Die US-Behörden nehmen die Pharmahersteller stärker ins Visier, das berichtet das Handelsblatt. So ermitteln das amerikanische Justiziministerium und die US-Börsenaufsicht SEC gegen große Unternehmen. Grund: Mögliche Bestechungs-Vergehen im Ausland. Hintergrund ist eine Studie des amerikanischen Gesundheitsministeriums. Dort wird moniert, dass viel zu viele Arzneimittelzulassungen auf klinischen Studien im Ausland beruhen würden. Und die amerikanische Behörde FDA (Food and Drug Administration) kontrolliere diese Verfahren viel zu selten. Deutsche Pharmafirmen seien bisher nicht von der Untersuchung betroffen.
Actavis in Händen der Deutschen Bank
Eigentlich hatte die Deutsche Bank es ja anders gewollt: Eine Fusion von ratiopharm mit Actavis - bei dem isländischen Generikakonzern ist die Bank der größte Gläubiger. Das hat nicht geklappt, Teva hat das Rennen gemacht. Nun hat die Bank die angeschlagene Actavis übernommen.
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