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‘Sichere Medikation – mach Dich stark für Patientensicherheit‘

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Drei “Megatrends” für 2023

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Digitales Diabetes-Management

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DFG

Corona-Pandemie: Gelernte Lektionen

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vdek-Zukunftspreis 2022: Projekte zur Gesundheitskompetenz

Wie Menschen befähigt werden können, Gesundheitsangebote besser zu verstehen, Präventionsangebote zu nutzen und die richtige Hilfe im Dschungel des digitalen und analogen Gesundheitswesens zu finden – Projekte in diesem Bereich sind mit dem 13. vdek-Zukunftspreis ausgezeichnet.
(Foto: Screenshot Website Junges Krebsportal)

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Gesundheitsatlas mit Fokus auf Koronare Herzkrankheit

Bei der Häufigkeit der Koronaren Herzkrankheit (KHK) wird im WIdO Gesundheitsatlas' dieses Fazit gezogen: Im Vergleich der Bundesländer zeigen sich in Hamburg (6,3%) sowie in Bremen und Baden-Württemberg (jeweils 7,1%) die geringsten Krankheitshäufigkeiten. Die anteilig meisten Patientinnen und Patienten gibt es in Thüringen (10,8%) und Sachsen-Anhalt (13%).
(Grafik: WIdO Gesundheitsatlas)

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Forderung nach #ChefinnenGesundheit

Mehr Chefinnen braucht es im Gesundheitswesen: Das wollen 12 Verbände und Initiativen von weiblichen Führungskräften im Gesundheitswesen durchsetzen — bzw. erneut auf diese Thematik aufmerksam machen. Dafür braucht es u.a. verbindliche Quoten und neue Arbeitsmodelle.
(Foto: Screenshot aus der Resolution der #ChefinnenGesundheit / die Verbände, die die Forderungen unterstützen)

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Gesundheitswesen ist auf Digitalisierungskurs – doch schlingert es

Von allen Seiten ist es zu hören: Die Pandemie hat die Digitalisierung im Gesundheitswesen beschleunigt. Das gilt vor allem für die Telemedizin. Auch Unternehmen entwickeln digitale Gesundheitsanwendungen, Apps und KI-Lösungen. In der Praxis allerdings klagen Mediziner über eine recht holprige digitale Transformation.
(Foto: Screenshot Economist Impact Survey 2022)
https://www.cognizant.com/us/en/latest-thinking/perspectives/healthcare-companies-push-ahead-with-pragmatic-transformation-roadmaps-wf1197426

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Bessere Gesundheit für alle braucht Innovationen für alle

Die Gesundheit der Menschen hängt weltweit zusammen. Das hat die Corona-Pandemie mehr als deutlich gezeigt. Über „Global Health" diskutierten daher Wissenschaftler:innen auf der Leopoldina-Jahresversammlung – und welche Potenziale digitale Lösungen für globale Gesundheitsfragen bieten.
(Foto: Screenshot Twitter Leopoldina)

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GKVFinStG in erster Lesung

Im Bundestag wird heute (23.9.) in erster Lesung über den geplanten Gesetzesentwurf von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach diskutiert — oder wie es auf der Seite des Bundestages heißt "Erste Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zur finanziellen Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Finanzstabilisierungsgesetz – GKVFinStG)."
Im Deutschlandfunk kritisierte Bayerns Gesundheitsminister Holetschek (CSU) das Vorhaben, den Beitrag zur gesetzlichen Krankenkasse anzuheben. Auch die sogenannte Neupatientenregeleung, die Lauterbach vor drei Jahren mitverantwortete und die er nun abschaffen möchte, stößt auf Unverständnis bei Holetschek. Dabei geht es um folgendes: Die Neupatientenregelung wurde mit dem Terminservice- und Versorgungsgesetz eingeführt. Die Krankenkassen müssen zusätzliche Finanzmittel bereitstellen, damit Versicherte schneller einen Termin bekommen beziehungsweise einen Facharzt konsultieren können. So sollen Leistungen für die Behandlung von Patienten, die erstmals oder erstmals seit mehr als zwei Jahren wieder in der jeweiligen Arztpraxis behandelt werden, in voller Höhe vergütet werden. Und diese Vergütung soll wegfallen — zugunsten der Finanzlage der Krankenkassen. Lauterbach betont: "Die gesetzlichen Krankenkassen werden dieses Jahr in den schwarzen Zahlen bleiben. Grund dafür sind größere Rücklagen und ein zusätzlicher Steuerzuschuss von 14 Mrd. Euro. Der entfällt allerdings im kommenden Jahr. Um die Beitragszahlerinnen und Beitragszahler vor zu hohen Belastungen zu schützen, hat die Bundesregierung den Entwurf eines GKV-Finanzstabilisierungsgesetzes beschlossen. Mit diesem Gesetz werden wir die GKV-Finanzen für 2023 konsolidieren und die Lasten fair auf alle Schultern verteilen."
Holetschek befürchtet dagegen einen "Blackout in der Versorgung der Menschen", wenn das Krankensystem nicht geändert wird.
Zum Thema Innovationsstandort Pharma meinte er, dass durch einige Maßnahmen (wie das AMNOG) die Pharmaunternehmen das Vertrauen verlören und es sollte direkt mit den Unternehmen geredet werden. "An jeder Ecke gibt es irgendetwas Neues, es gab keinen Dialog und es ist kein vernünftiges System." (Ab 3. Minute bis ca. zur 5. Minute)

Das Interview zum Nachhören:
https://www.deutschlandfunk.de/interview-mit-klaus-holetschek-csu-bayr-gesundheitsminister-zu-krankenkassen-dlf-8fbc2db6-100.html
Die heutige Tagesordnung:
https://www.bundestag.de/tagesordnung

 

Forschung & Entwicklung durch KI beschleunigt

Die F&E zu beschleunigen, das wollen Novo Nordisk und Microsoft: Kombiniert werden soll die Cloud und Künstliche Intelligenz (KI) von Microsoft mit der Wirkstoffforschung, -entwicklung und Datenwissenschaft von Novo Nordisk. Damit sind die beiden Unternehmen "gemeinsam ... auf dem Weg, den Einsatz von KI in der Arzneimittelforschung schneller und skalierter zu ermöglichen, was letztendlich zu weiteren bahnbrechenden Innovationen und Effizienzgewinnen führt, um den Bedürfnissen der Patienten besser gerecht zu werden," freut sich Lars Fogh Iversen, Senior Vice President, Digital Science & Innovation bei Novo Nordisk.
(Foto: Screenshot Website Novo Nordisk)

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Biosimilars sind auf EU-Ebene austauschbar

Die EMA und die Heads of Medicines Agencies (HMA) haben gemeinsam beschlossen, dass in der Europäischen Union (EU) zugelassene Biosimilars mit dem entsprechenden Referenzarzneimittel oder einem gleichwertigen Biosimilar austauschbar sind. Emer Cooke, EMA Executive Director, erklärt den Hintergrund: "Die EMA hat seit 2006 86 Biosimilar-Arzneimittel zugelassen. Diese Arzneimittel wurden in den letzten 15 Jahren gründlich geprüft und überwacht, und die Erfahrungen aus der klinischen Praxis haben gezeigt, dass sie in Bezug auf Wirksamkeit, Sicherheit und Immunogenität mit ihren Referenzprodukten vergleichbar und daher austauschbar sind."
Die Analyse von Sicherheitsdaten aus über einer Million Behandlungen haben "keine Sicherheitsbedenken aufgeworfen", betont die EMA. EU-Experten waren daher der Ansicht, dass ein Biosimilar, wenn es in der EU zugelassen wird, anstelle seines Referenzprodukts (oder umgekehrt) verwendet oder durch ein anderes Biosimilar desselben Referenzprodukts ersetzt werden kann. Entscheidungen über die Substitution auf Apothekenebene werden von den einzelnen Mitgliedstaaten verwaltet. Nun werden die Infomaterialien für Patienten und medizinisches Fachpersonal aktualisiert. Cooke findet: "Dies sind gute Nachrichten für Patienten und medizinisches Fachpersonal, die einen breiteren Zugang zu wichtigen therapeutischen Optionen zur Behandlung schwerer Krankheiten wie Krebs, Diabetes und rheumatoider Arthritis haben."
(Foto: Screenshot Website EMA/Executive Director)

AWMF besorgt über nachhaltige Verfügbarkeit neuer Arzneimittel

Das Finanzstabilisierungsgesetz soll die gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) unterstützen. Kommt es jedoch wie im aktuellen Entwurf vorgesehen, sieht die AWMF neue wirksame Arzneimittel gefährdet. Das gelte vor allem für Betroffene chronischer Krankheiten.
(Foto: Screenshot Stellungnahme AWMF)

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So gut hilft Telemonitoring Betroffenen der Herzinsuffizienz

Innerhalb eines Projekts nutzten Patient:innen mit Herzinsuffizienz ein e-Health-Portal. Eine Umfrage hierzu zeigt: Sie finden es sehr hilfreich – ebenso sah es das betreuende medizinische Personal. Die Erfolge dieses Telemonitoring sind wegweisend für andere Krankheiten.
(Foto: RHÖN-KLINIKUM AG / Sylvia Willax)

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expopharm 2022: Endlich wieder “Normalität”

Die expopharm und der parallel stattfindende Deutsche Apothekertag hat — das hat man dieser Tage sehr oft gehört und gelesen — nach zwei Jahren Zwangspause endlich wieder stattgefunden. Das Fazit: 23.000 Besucherinnen und Besucher aus dem In- und Ausland sind gekommen und "damit konnte die expopharm, trotz anhaltender Pandemie, fast an die Besucherzahl der letzten Messe in München anknüpfen", freut sich der Veranstalter der Messe, die Avoxa – Mediengruppe Deutscher Apotheker GmbH.
(Foto: Screenshot Website expopharm)

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Pharma Power List 2022

Pharma IQ hat durch eine Umfrage bei seinen Mitgliedern darüber abstimmen lassen, wer am einflussreichsten in der Pharmawelt ist. Darunter auch BioNTech CEO Uğur Şahin. Pharma IQ gehört zu IQPC, das sich selbst als "ein globales Business-to-Business-Eventunternehmen" beschreibt. Kriterien, um es unter die Top 20 zu schaffen, waren u.a. Durchbrüche in der wissenschaftlichen Forschung, neue Arbeitsweisen und Pionierarbeit in Bereichen wie Nachhaltigkeit, Diversität und Inklusion sowie digitaler Transformation. Die Pharma Top 20 finden Sie hier.

Fokus Klimawandel und Gesundheit

Ein zentrales Thema beim diesjährigen Deutschen Apothekertag ist der Klimawandel — und was dieser für unser aller Gesundheit bedeutet. Leitmotiv lautet in diesem Jahr auch "Klimawandel, Pharmazie und Gesundheit". Viel, sehr viel hat die Klimakrise mit unserer Gesundheit zu tun, ist die einstimmige Meinung dazu. Krankheiten wie Neurodermitis, Herz-Kreislauf-Beschwerden und Erkrankungen, Asthma, Belastungen von Kindern, die sich bis ins Erwachsenenalter weiterziehen, stärkeres Heuschnupfen sind — bereits — die Folgen. Die logische Konsequenz, dass der Klimawandel sich signifikant auf die globale Gesundheit auswirken wird, ist schon längst sichtbar und durch Studien nachweisbar.
Dementsprechend zielen auch am Donnerstag, 15.9., die Vorträge auf dieses Problem ab — um konkret zu fragen: Was können Apothekerinnen und Apotheker beitragen? Denn sie sind nah dran an ihren Patientinnen und Patienten. Sie können auf Nachhaltigkeit achten in Bezug auf Medikamente, Packungen und Herstellung von Seiten der Pharmaindustrie.
Und das bringt die Schleife zu den Pharmaunternehmen zurück: Wie kann der Kreis geschlossen werden, so dass der gesamte Prozess über Forschung & Entwicklung bis hin zur Abgabe in der Apotheke nachhaltig ist? Die Antworten bleiben wir Ihnen jetzt noch schuldig, aber das Thema und die Antworten werden wir im Auge behalten. Mit den Worten von Dr. Martin Herrmann, Vorsitzender KLUG ‒ Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit e .V., geht es vor allem um die Zuversicht und das Wissen, Handeln beeinflussen zu können. Das Wort Zuversicht verwendete Gabriele Regina Overwiening, Präsidentin der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände e.V., in ihrer Eröffnungsrede. Sie betonte, dass "Zuversicht immer dann entsteht, wenn wir selbst das Heft des Handelns in die Hand nehmen, wenn wir erleben, wie unser eigenes Tun eine erkennbare Wirkung entfaltet. Dieser Wirkmechanismus ähnelt einem Arzneimittel, das nach seiner Einnahme zur Genesung
der Patientin oder des Patienten beiträgt." Und sie sagte auch: "Es wird für uns alle ersichtlich, dass wir ab sofort Nachhaltigkeit und Gesundheit zusammen denken müssen."
(Foto: Gabriele Regina Overwiening, Quelle: expopharm Website)

Verily mit neuen Chefs und mehr Geld für Investitionen

Google mischt schon länger im Gesundheitsmarkt mit. Extra dafür gegründet worden ist Verily, das Life-Sciences-Unternehmen von Alphabet (Dachgesellschaft von u.a. Google). Verily hat 1 Mrd. US-Dollar für Investitionen zur Verfügung und strukturiert seine Führungsebene um.
(Foto: Screenshot twitter Account Verily)

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Die gematik wehrt sich

Oh oh, der Chaos Computer Club (CCC) hat gehörig gegen das E-Rezept geschossen. Die Kritikpunkte lauten: mangelhafte Verfügbarkeit, unzureichendes Verständnis bei Verschlüsselung und inakzepables Sicherheitsniveau. Die gematik hat daraufhin am 12. September eine Stellungnahme veröffentlicht. Zur Kritik der Verfügbarkeit steht dort: "...Die Tests wurden also mit deutlich mehr E-Rezepten als täglich zu erwarten sind durchgeführt, um die Vollauslastung zu simulieren. Die Verfügbarkeit des Fachdienstes wird zudem im Monitoring gemessen und erfüllt seit dem Launch des Dienstes die hohen Anforderungen. Die medizinische Versorgung ist generell gewährleistet, da als Ersatzverfahren (bei Ausfall von Diensten bzw. Störungen) auf das bisherige Papierformular (Muster 16) zurückgegriffen wird."
Außerdem betont die gematik, dass sie "für Transparenz beim E-Rezept sorgt. Jeder, der möchte, kann sich bis ins kleinste Detail informieren: Konzepte und Spezifikationen sind im Fachportal, auf github und simplifier veröffentlicht. Änderungen und Weiterentwicklungen durchlaufen öffentliche Kommentierungsphasen. Der Quell-Code der App, des Fachdienstes und des Identity Providers sind auf github veröffentlicht."
Die komplette Stellungnahme finden Sie hier.
(Foto: Screenshot Website fachportal.gematik.de/anwendungen/elektronisches-rezept)

 

Apothekenklima-Index 2022: Keine gute Laune

Besonders optimistisch sind die Apotheker:innen nicht gestimmt. Wegen des GKV-Finanzstabilisierungsgesetzes erwarten 82,8% eine negative wirtschaftliche Entwicklung der Branche in den nächsten zwei bis drei Jahren (2021: 64,6%). Andere Herausforderungen sind Personal und Nachwuchs — und Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Gerade diese beiden Themen werden von 88,6% der Apothekerinnen und Apothekern in Patientengesprächen aktiv angesprochen.
(Foto: Logo ABDA)

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SpiFa-Kampagne: #WartenBisDerArztKommt

Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) startet #WartenBisDerArztKommt. Die Kampagne ist ein Protest gegen die im GKV-Finanzstabilisierungsgesetz (GKV-FinStG) vorgesehenen Leistungskürzungen für Patient:innen. Auf der eigens eingerichteten Website wird dazu aufgerufen: "Protestieren Sie! Das Gesetz ist noch nicht beschlossen. Schreiben Sie den für Ihren Wahlkreis zuständigen Abgeordneten im Deutschen Bundestag, was Sie von den Plänen der Bundesregierung halten!"
(Foto: Screenshot Website WartenBisDerArztKommt.de)

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Jedes zweite E-Rezept macht Schwierigkeiten

Die meisten Apotheken sind bereit fürs E-Rezept – in der Theorie. In der Praxis allerdings läuft es alles andere als rund. Das zeigt eine Umfrage der „Deutschen Apothekerzeitung" wie auch Berichte in den sozialen Medien.
(Foto: Screenshot www.das-e-rezept-fuer-deutschland.de/app)

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Wo Deutschland digitale Echtzeit-Informationen hat – und braucht

Wie viele Menschen sind gerade mit Corona infiziert? Wie viele müssen in Krankenhäusern versorgt werden? Die Pandemie machte deutlich, wie wichtig Echtzeit-Informationen sind. Der Zi-Congress lieferte einen Überblick über zentrale Bausteine hierzu in Deutschlands Gesundheitsversorgung.
(Foto: Screenshot https://smed.ziapp.de/)

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Mehr “care for media solutions”

Der Süddeutsche Verlag möchte sich im medizinischen Datengeschäft stärker aufstellen — und übernimmt dafür die Mehrheit der Anteile an der Direkt + Online GmbH (d+o). D+o wird in die MedTriX Group eingegliedert, die zum Unternehmensbereich Fachinformationen des Verlags gehört. Das Motto lautet "We care for media solutions" und ist bisher auf dem Gesundheitsmarkt in der Schweiz und in Österreich aktiv. In Deutschland ist die d+o "führender Anbieter von Adressdaten und datenbasierten Dienstleistungen im Healthcare-Sektor. Die Integration der d+o in die MedTriX Group ermöglicht der Gruppe, ihre datenbasierten Services auf den deutschen Markt auszuweiten", wird betont. Die Strategie sieht so aus, dass MedTrix zu einem Medienunternehmen im Gesundheitsmarkt werden soll, das als Kommunikationsdienstleister Content und Data in einem Portfolio vereint.
D+o wird auch nach Integration in die MedTriX Group als eigene Rechtseinheit mit eigener Marke erhalten bleiben. Simone Oswald und Bastian Germershaus führen die Geschäftsführung fort.

Neue Prüfkriterien für DiGA

Seit ca. zwei Jahren können digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) von Ärzt:innen und Psychotherapeut:innen verschrieben und von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet werden. Vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) werden sie u.a. auf Sicherheit wie den Datenschutz überprüft. Wenn dabei Mängel auffallen, müssen die Hersteller nachbessern. Das Institut hat nun neue Prüfkriterien für DiGA veröffentlicht. Diese sind in einem pdf auf 80 Seiten hinterlegt.
(Foto: Screenshot Website BfArM)

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Apple Watch Series 8: Neue Gesundheitsfeatures

Apple's Chef Tim Cook sieht im Gesundheitsbereich "die" Zukunft für sein Unternehmen. Nun möchte die weiter entwickelte Smartwatch z. B. etwas zur Frauengesundheit beitragen: "Der Menstruationszyklus ist ein wichtiger Gesundheitsmarker und gilt für viele Mediziner als Vitalfunktion. Die Apple Watch Series 8 hat innovative neue Funktionen zur Temperaturerkennung, mit denen Frauen mehr über ihre Gesundheit erfahren können..." Außerdem kann durch ein neues Feature zur Medikation — für Apple Watch und iPhone — Medikamente, Vitamine und Nahrungsergänzungsmittel verwaltet und nachverfolgt werden.
(Foto: Screenshot Website apple.com/de/apple-watch-series-8)

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Neuer CEO bei PEIX Healthcare Communication

Und das ist der neue CEO: Johannes Buzási (Foto), der seit dem 1. September als neuer Geschäftsführer die Berlinger Agentur leitet und damit Thomas Lemke nach 12 Jahren abgelöst hat. Buzási kümmert sich hauptsächlich um den Ausbau der Strategie in Verbindung mit Kreativleistungen und die Weiterentwicklung von Full-Service-Leistungen. Für ihn ist "Health eines der zentralen und zugleich komplexesten Zukunftsthemen unserer Gesellschaft. Es braucht Kreativität und Empathie, um relevante Lösungen zu entwickeln und Resonanz zu erzeugen..."
(Foto: PEIX Health Group)

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Vierte Familiengeneration bei der WEFRA LIFE GROUP

WEFRA LIFE GROUP übergibt an die nächste Generation. Den Posten als Chief Operation Officer übernimmt Niklas Kurz (30) von seiner Mutter Ariane Haack-Kurz. Sie wird in den zurzeit entstehenden Unternehmensbeirat als Vorsitzende wechseln und aus der Geschäftsführung der Holding ausscheiden, aber Gesellschafterin der Agentur bleiben. Kurz betont, dass "wir weiter an neuen Geschäftsmodellen arbeiten und unser Angebot auf Zukunftsthemen unserer Kunden ausrichten werden."
(Foto v.l.n.r.: Ariane Haack-Kurz, Niklas Kurz, Matthias Haack)

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Gesehen auf LinkedIn: Merck mit neuem ‘Launch and Technology Center’

Dazu postet Belén Garijo, CEO von Merck, dass das "neue Launch- und Technologiezentrum am Hauptsitz der Merck-Gruppe in Darmstadt unser Engagement widerspiegelt, die Verfügbarkeit von Arzneimitteln der Zukunft für bedürftige Patienten zu beschleunigen, und das Vertrauen in unsere Forschungs- und Entwicklungspipeline im Gesundheitswesen."
Eröffnet werden soll das Zentrum in 2025 — und "eine Brücke zwischen Forschung und kommerzieller Herstellung schlagen und sicherstellen, dass unsere nächsten Generationen von Arzneimitteln für klinische Studien, weltweite Markteinführungen und kommerzielle Lieferungen verfügbar sind."
Auf dem Foto sind zu sehen: Darmstadts Oberbürgermeister Jochen Partsch, Peter Günter, CEO Healthcare, und Teresa Rodó, Head of Global Healthcare Operations, den Grundstein gelegt haben. Ihren Dank richtet Garijo aber auch auch an "alle Kollegen, die weiterhin zu diesem fantastischen Projekt beitragen."
(Foto: Screenshot LinkedIn Auftritt Belén Garijo, CEO Merck)

Wie gut pharmazeutische Dienstleistungen in Apotheken ankommen

Apotheken dürfen seit kurzem pharmazeutische Dienstleistungen anbieten. Das ist in ihren Augen ein Meilenstein. Noch steckt diese große Veränderung allerdings in den Kinderschuhen, die an der ein oder anderen Stelle drücken. Die wichtigsten Zahlen des aktuellen APOkix.
(Foto: APOkix August 2022, IFH Köln)

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Neue Eigentümerin der HWI-Unternehmensgruppe

Die Wissel Holding GmbH ist nun Eigentümerin der HWI-Unternehmensgruppe. Sie hat zum 1. August 2022 ihr Unternehmen HWI regulatory services GmbH an die TentaConsult Pharma & Med GmbH verkauft. Für Dr. Stefan Wissel, Eigentümer der HWI-Unternehmensgruppe, ist es das "...Ziel, neue Wege zu entdecken, um das Leben der Menschen zu verbessern. Mit neuartigen Technologien und innovativen Dienstleistungen wollen wir die Entwicklung hochwirksamer Arzneimittel für jedermann vorantreiben."
Die HWI group bietet ihre Dienstleistungen seit über 30 Jahren für die Pharma- und Biotech-Branche in den Bereichen Labordienstleistungen Vigilanz, Qualität und Arzneimittelentwicklung erfolgreich am Markt an. In ihrer strategischen Ausrichtung möchte sich die HWI group "verstärkt auf die Entwicklung und Prüfung innovativer Arzneimittel mit chemischen und biotechnologischen Wirkstoffen für parenterale, nasale und orale Anwendungen sowie die Digitalisierung der Pharmakovigilanz fokussieren", schreibt das Unternehmen.
Und Ralf Sibbing, Managing Partner der TentaConsult, ergänzt: "Wir sind in 2020 mit der TentaConsult angetreten, um uns vor allem für Arzneimittel und Medizinprodukte zu einer marktführenden Beratungsgesellschaft zu entwickeln. Dieses Ziel haben wir mit der Übernahme der HWI regulatory services GmbH nun erreicht..."
(Foto: Screenshot Website HWI)

Wie das Gesundheitswesen bis 2025 digitaler werden soll

Unter die Top Ten in Europa soll Deutschland kommen. Das hat sich die Bundesregierung in ihrer Digitalstrategie vorgenommen. Für das Gesundheitswesen heißt das: Das E-Rezept und die elektronische Patientenakte sollen bis 2025 Standard werden.
(Foto: BMDV)

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Wichtig für Hersteller von Praxissoftware

Die Update-Dateien mit den Ergebnissen der Arzneimittel-Nutzenbewertungen für ärztliche Praxissoftware werden zum 1. April 2023 auf ein neues technisches Format umgestellt. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) stellt auf seiner Website ab sofort einmalig eine Testdatei (Test-XML) und die dazugehörige Schemadatei (Test-XSD) zum kostenfreien Download zur Verfügung. Bis zum 31. März 2023 können die Testdateien abgerufen werden. Die entsprechende Technische Anlage steht ebenfalls in der geänderten Fassung bereit; sie wird zum 1. April 2023 wirksam. Ab diesem Zeitpunkt werden die XML-Dateien ausschließlich im neuen Format veröffentlicht.
Mehr dazu unter:
https://www.g-ba.de/themen/arzneimittel/arzneimittel-richtlinie-anlagen/nutzenbewertung-35a/ais/#testdateien-ais

60 Jahre „Die Schwester | Der Pfleger“

60 Jahre „Die Schwester | Der Pfleger"
Die Fachzeitschrift „Die Schwester | Der Pfleger" erscheint monatlich im Bibliomed-Verlag — nun schon seit 60 Jahren. Deswegen blickt die Redaktion in der Jubiläumsausgabe auf Entwicklungen der vergangenen 60 Jahre zurück, die die Profession Pflege ebenso wie die Fachzeitschrift geprägt haben. Die Fachzeitschrift dient vor allem der Aus-, Fort- und Weiterbildung des Pflegefachpersonals in Krankenhäusern, Pflegeheimen und ambulanten Pflegediensten. Die Themen reichen von Pflegemethoden in der Praxis über die berufspolitische Entwicklung der Pflege bis hin zu Aspekten des Pflegemanagements und der Pflegepädagogik.
Stephan Lücke, verantwortlicher Redakteur, findet, dass die "60 Jahre Die Schwester | Der Pfleger eine lange und bewegte Zeit sind, in der für die Profession Pflege viel angestoßen wurde und in der die Fachzeitschrift viel Wandel erlebt hat..."
Exklusiv zum Jubiläum bietet der Verlag im Online-Shop unter https://shop.bibliomed.de einige Abo-Varianten zum Vorteilspreis an.
(Foto: Cover Die Schwester | Der Pfleger)

Apotheken-Markt: Noch keine Entspannung in Sicht

Dem aktuellen IQVIA Consumer Health Spotlights Reports zufolge hat der Apotheken-Markt im 1. Halbjahr 2022 insgesamt um 5,7% zugelegt. Ein Grund zum Aufatmen ist das allerdings nicht. Denn im 1. Halbjahr 2020 lag der Umsatzanteil von rezeptfreien OTC-Arznei- und Nichtarzneimittel noch bei fast 80%, während es heute nur noch 76% sind. Das bedeutet: Es fehlen 86 Mio. Euro im Offizin-Bereich, "wohingegen der Versandhandel immer stärker wächst", betont IQVIA.
Umsatztreiber der rund 34,9 Mrd. Euro insgesamt, die mit Apotheken-Artikeln im 1. Halbjahr 2022 bislang erwirtschaftet worden sind, sind momentan die rezeptfreien OTC-Arznei- und Nichtarzneimittel. Im Vergleich zu einem extrem schwachen Vorjahr 2021 ist diese Produktgruppe um 10,7% gewachsen.
Im Vergleich zum ohnehin schwachen Vorjahr 2021 bescherten zwar beide Vertriebsschienen (Versandhandel und Offizin) dem OTC Arznei- und Nichtarzneimittelmarkt ein zweistelliges Plus von fast 11%, doch trotz dieser an und für sich positiven Entwicklung, das vor-pandemische Niveau wird gerade im Vor-Ort-Apothekenhandel nicht erreicht.
(Grafik: IQVIA)

ID+ App: Digitales Tagebuch bei einem Immundefekt

Die von Takeda entwickelte App ID+ möchte Patient:innen mit primären und sekundären Immundefekten unterstützen. Herzstück der App ist das digitale Tagebuch: In dem können Betroffene ihre Immunglobulin-Infusionen und auch mögliche Infektionserkrankungen dokumentieren. Auch können diese Daten in einer pdf-Datei zusammengefasst, abgespeichert und an die Praxis übermittelt werden.
(Foto: Takeda ID+ App)

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ePA: Zugang zu Daten ermöglichen

Der Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller (BAH) hofft darauf, dass heute (31.8.) ein Impuls von Seiten der Regierung für die Digitalisierung kommt. Konkret geht es dem Verband um die elektronische Patientenakte (ePA). Denn diskutiert wird heute bei der Kabinettsklausur auch darüber, ob und wie die freiwillige Datenfreigabe im Rahmen der ePA aussehen kann. Laut des BAH eigenen Gesundheitsmonitors befürworten 74% der Befragten die Dokumentation von ärztlichen Befunden auf der ePA. Dr. Hubertus Cranz, BAH-Hauptgeschäftsführer, "... erachtet es als dringend erforderlich, den Patientinnen und Patienten die Nutzung der ePA sowie den Nutzen der Gesundheitsdaten in der ePA transparent und verständlich zu erläutern. Nur so kann jeder selbstbestimmt von seinem Recht, seine Daten auch privatwirtschaftlich forschenden Unternehmen zur Verfügung zu stellen, Gebrauch machen."

Additional benefit assessment – AMNOG portal now also available in English

"The Federal Joint Committee (G-BA) now also offers pharmaceutical companies an English-language version of its 'AMNOG-Portal'" — alles klar? Es gibt nun auch eine englische Version des Portals zum Thema AMNOG beim G-BA. Über das Portal können Pharmaunternehmen alle Verfahrensunterlagen wie Beratungsanträge, Dossiers, Stellungnahmen oder Unterlagen zur anwendungsbegleitenden Datenerhebung digital einreichen.
Erreichbar unter: https://extern.portal.g-ba.de/
Die englischsprachige Version ist über einen Klick auf den Menüpunkt „English" erreichbar.
(Foto: Screenshot extern.-ba.de/portal.g)

Chancengleichheit: Umdenken in den Führungsstrukturen

Das Ziel einer Umfrage von u.a. dem Verein zur Förderung der Weiterbildung in der Hämatologie und Onkologie e. V. soll sein" exzellent ausgebildete Ärztinnen sowohl für die Hämato¬logie und Onkologie zu gewinnen als auch Rahmenbedingungen zu schaffen, die Karrieremöglichkeiten in unserem Fachgebiet eröffnen. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass wir mit der Chancengleichheit noch nicht da angekommen sind, wo wir hinwollen. In diesem Zusammenhang war es Ziel der durchgeführten Umfrage, ein realistisches Bild der Chancengleichheit zu erhalten," erklärt Prof. Dr. med. Hermann Einsele, Geschäfts¬führender Vorsitzender der DGHO und Direktor der Medizinischen Klinik II des Universitätsklinikums Würzburg.
(Foto: Screenshot Website DGHO)

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Start E-Rezept diesen Donnerstag

Bald ist es so weit: Diesen Donnerstag, am 1. September, kommt das E-Rezept. Laut einer Umfrage unter 500 Apothekenleiter:innen sehen sich zwei Drittel entweder „sehr gut", „gut" oder „eher gut" auf die Umstellung vorbereitet. Ein Drittel fühlt sich allerdings entweder „sehr schlecht", „schlecht" oder „eher schlecht" vorbereitet. Als größte Hindernisse bei der Einführung des E-Rezeptes in der eigenen Apotheke gelten die Schulung des Personals (45,4%), die Umstellung der Abläufe in der Apotheke (44%), Probleme mit der technischen Ausstattung für die Telematik-Infrastruktur (35%), die Sorge vor Retaxationen (34,2%) und Defizite bei den gesetzgeberischen Vorgaben (32,4%).
Quelle: Die Umfrage ist vom Meinungsforschungsinstitut MARPINION im Auftrag der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände durchgeführt worden.

G-BA: Zuständigkeiten bei Corona Impfempfehlungen

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) nimmt Stellung zum "Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung des Schutzes der Bevölkerung und insbesondere vulnerabler Personengruppen vor COVID-19 (COVID-19-SchG)". Denn "sollten "zulassungsüberschreitende" Impfempfehlungen der STIKO generell zulassungsersetzenden Charakter haben, müsste das weitere Verfahren analog § 35c Absatz 1 SGB V näher ausgestaltet werden, da sonst die Gefahr besteht, dass die Empfehlungen der STIKO den Bewertungen der Zulassungsbehörde in einem bereits negativ entschiedenen oder einem noch ausstehenden Zulassungsverfahren widersprechen."
Weiter findet der Ausschuss, dass "außerdem geregelt werden müsste, dass bei einem Impfschaden auf jeden Fall die Staatshaftung – auch unabhängig von einer Übernahme der Empfehlung durch die Länder nach § 60 Absatz 1 Satz 1 Nr. 1 IfSG – gegeben ist, da in diesem Fall kein Haftungsanspruch gegenüber dem pharmazeutischen Unternehmer besteht."
Überhaupt fände es der G-BA gut, wenn "eine einheitliche Verlängerung der Geltungsdauern der Coronavirus-Impfverordnung, der SARS-CoV-2-Arzneimittelversorgungsverordnung und der Monoklonale Antikörper-Verordnung unter Berücksichtigung eines in der kommenden Herbst-/Wintersaison andauernden Pandemiegeschehens" passieren würde.

 

Gene erhöhen Risiko für schweren Covid-19-Verlauf

Wen das Coronavirus wie stark trifft, gibt immer noch Rätsel auf. Forschende vom Berlin Instiute of Health in der Charité (BIH) haben auffällige Gene genau ins Visier genommen. Dass sie deren Risikofaktoren nun besser verstehen, ermöglichte vor allem die internationale Zusammenarbeit.
(Foto: Maik Pietzner, generated with BioRender.com)

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Wie KI die Apotheke vor Ort in die Zukunft bringt

Zu viele, zu wenige? Es ist für Apotheken nicht immer einfach, den Bedarf an Medikamenten optimal zu planen. Künftig soll das besser werden. Das Fraunhofer Institut entwickelt hierfür Künstliche Intelligenz. Das hätte einen weiteren positiven Effekt.
(Foto: Screenshot Twitter Fraunhofer IIS)

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Ärzte Zeitung: Neues Layout mit mehr Raum für Meinung und Hintergrund

Seit dem 18. August 2022 erscheint die Ärzte Zeitung einmal in der Woche immer donnerstags - und in einem neuen Design und neuer inhaltlicher Ausrichtung. Chefredakteur Denis Nößler betont, dass außer dem journalistischen Anspruch "alles andere auf den Prüfstand kam, um ein Zeitungsformat zu entwickeln, dass den Wünschen und Bedürfnissen der Ärztinnen und Ärzte im Jahr 2022 Rechnung trägt..."
(Foto: Screenshot Cover Ärzte Zeitung)

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VCI: Forschungsetats wachsen nicht mehr

Thomas Wessel, Vorsitzender des Ausschusses Forschung, Wissenschaft und Bildung im Verband der Chemischen Industrie (VCI), sieht die "Gefahr, dass der langfristige positive Trend bei den Forschungsausgaben nicht fortgesetzt wird, denn der Innovationsstandort Deutschland büßt weiter an Attraktivität ein." Und: Der Druck auf die Innovationsausgaben steigt laut VCI weiter.
(Grafik: VCI)

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Biosimilars: Keine automatische Subsitution

Im Juni hat der vfa seinen Biotech-Report veröffentlicht. In dem wird bestätigt, dass sich einige der Nachahmerpräparate im ersten Jahr nach ihrer Einführung im Markt etabliert haben und auf einen Anteil von bis zu 80% kommen. Amgen nimmt das zum Anlass, um zu betonen: "Der intensive Wettbewerb in Verbindung mit Rabattverträgen und einigen Festbetragsgruppen hat so zu signifikanten Einsparungen im Gesundheitssystem geführt. Zugleich erleichtern diese Nachfolgemittel, die nach Patentablauf der Originalpräparate entwickelt werden dürfen, den Zugang zu innovativen Therapien."
Manfred Heinzer, Amgen Geschäftsführer, sieht die mögliche Entwicklung im Markt allerdings kritisch. Denn eine automatische Substitution von Original-Biopharmazeutika durch Biosimilars wird momentan diskutiert. Für ihn stehen dadurch die Patientenadhärenz und der Therapieerfolg auf dem Spiel. Er fordert: "Der G-BA sollte sich im Sinne der Arzneimitteltherapiesicherheit gegen eine automatische Subsitution von Biosimilars in der Apotheke aussprechen." Was dazu wohl die Apotheken sagen. Denn er plädiert dafür, "dass auch weiterhin Ärztinnen und Ärzte die zentrale Rolle bei der Erstverordnung und beim Wechsel der Therapie einnehmen. Nur so können die Adhärenz und der Therapiererfolg sichergestellt werden."
(Grafik: Branchenreport "Medizinische Biotechnologie in Deutschland 2022", Daten-Auswertung durch Boston Consulting Group (BCG) im Auftrag von vfa bio)

Medizinische Versorgung: „Gesundheit mehr vernetzt denken.“

Die AOK NordWest wollte wissen, wie die Menschen in der Region Westfalen-Lippe ihre Gesundheitsversorgung einschätzen. Laut der Umfrage sind für 97% der Befragten die Hausärzte nach wie vor am wichtigsten, wünschen sich aber mehr Vernetzung unter den Ärzt:innen.
(Foto: AOK NordWest)

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Akademisierung von Gesundheitsfachberufen

Die FAU (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg) und das Uni-Klinikum Erlangen möchten die Zukunft der Ausbildung für eine moderne Gesundheitsversorgung gestalten. Die beiden Einrichtungen sind davon überzeugt, dass an der Akademisierung kein Weg vorbei führt. Prof. Dr. Christoph Ostgathe, Studiendekan der Medizinischen Fakultät, findet: "Dieser Schritt ist nicht nur wichtig und sinnvoll, es führt schlichtweg kein Weg daran vorbei. Deutschland hinkt in dieser Hinsicht anderen Ländern um Jahre hinterher. Wir brauchen aber die Akademisierung, wenn wir eine stärker wissenschaftsbasierte Gesundheitsversorgung und damit mehr Qualität und Sicherheit der Patientinnen und Patienten wollen..."
(Foto: Screenshot Website FAU)

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MAA-Report: EMA unternimmt weitere Schritte zur Identifizierung von Engpässen bei Arzneimitteln

Die EMA hat Ende Juni/Anfang Juli 2022 weitere Maßnahmen eingeleitet, um in Notlagen für die öffentliche Gesundheit frühzeitig auf Arzneimittelengpässe reagieren zu können. Stichworte sind die Liste der Haupttherapiegruppen und der Launch der i-SPOC-Registrierung. Damit setzt die Agentur die Verordnung (EU) 2022/123 um, die der Agentur eine verstärkte Rolle bei der Krisenvorsorge und -bewältigung in Bezug auf Arzneimittel und Medizinprodukte zuweist.

So hat die bei der EMA eingerichtete Lenkungsgruppe für mögliche Engpässe bei Arzneimitteln (MSSG) am 07.07.22 eine Liste der Haupttherapiegruppen von Arzneimitteln aufgestellt, die in der Notfallversorgung, der chirurgischen Versorgung und der Intensivbehandlung erforderlich sind. Diese Liste bildet die Grundlage, auf der die EMA konkrete Listen kritischer Arzneimittel aufstellt, die benötigt werden, um eine spezifische Notlage im Bereich der öffentlichen Gesundheit oder ein Großereignis zu bewältigen.

Vorausgegangen waren Konsultationen mit der Arbeitsgruppe der zentralen Ansprechpartner für Arzneimittelengpässe auf der Ebene der Mitgliedstaaten (SPOC WP), der Arbeitsgruppe „Patienten- und Verbraucherorganisationen" (PCWP) und der Arbeitsgruppe „Organisationen der Gesundheits- und Pflegeberufe" (HCPWP), Industrieverbänden und Fachgesellschaften.

Die "List of the 'main therapeutic groups' (MTGs) in crisis preparedness" wurde auf der EMA-Website als PDF veröffentlicht. Aufgeführt sind die relevanten pharmakologischen oder therapeutischen Subgruppen gemäß ATC-Klassifikation (Level 2 und 3). Die Liste wird jährlich überprüft, um u. a. Veränderungen in der klinischen Praxis zu berücksichtigen.

Zulassungsinhaber muss bis 2. September einen zentralen Ansprechpartner registrieren

Während die Liste der MTGs nach Darstellung der EMA rein informativ ist, legt die auf dieser Grundlage zu erstellenden Listen kritischer Arzneimittel den Unternehmen die Verpflichtung auf, die EMA regelmäßig mit Updates relevanter Informationen einschließlich von Daten über potenzielle und aktuelle Engpässe und verfügbare Lagerbestände sowie über Prognosen von Angebot und Nachfrage durch ihren zentralen Ansprechpartner (Industry Single Point of Contact, i-SPOC) zu versorgen.

Die Arzneimittel auf solchen konkreten Listen werden wegen eines möglichen erhöhten Risikos von Engpässen engmaschig überwacht. Wenn nötig, kann die EMA, wie sie auf ihrer Website erläutert, rasche Maßnahmen in den Mitgliedssaaten koordinieren, um eine kontinuierliche Versorgung sicherzustellen.

Erst kürzlich hat die Lenkungsgruppe erstmals eine Liste von Arzneimitteln und Impfstoffen aufgestellt, die für den COVID-19-Gesundheitsnotstand (versorgungs)kritisch sind (der MAA-Report berichtete).

Das i-SPOC-System wurde geschaffen, um die Kommunikation zwischen der EMA und den in einer Liste kritischer Arzneimittel genannten Zulassungsinhabern zu erleichtern, damit das Angebot und die Verfügbarkeit dieser Arzneimittel erfasst, überwacht und verwaltet werden kann.

Am 28.06.22 hat die EMA das Verfahren zur Registrierung von i-SPOCs über ihre IRIS-Plattform gestartet. Alle Zulassungsinhaber in der EU müssen ihren i-SPOC bis 02.09.22 registrieren. Um die Unternehmen beim Registrierungsprozess zu unterstützen, hat die Agentur den IRIS-Leitfaden aktualisiert und eine Videodemo veröffentlicht.

Alle Erscheinungstermine des MAA-Report im Jahr 2022 finden Sie hier.

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